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Erster Band.
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Theophila bengalensis.

15300 Stück erforderlich. Die technische Verwendung dieser Seide istzur Zeit noch nicht sehr bedeutend, obwohl sie für die Zukunft nicht nurwissenschaftlich interessant zu bleiben verspricht. Die Länge der Kokon-faser beträgt 77 m, wovon etwa 4050 m im Gewicht von 4 mg abhaspelbarsind. Im Vergleich zum Titer der Seide von Theophila mandarina (0,100 g)beträgt es bei der Rondotiafaser 0,044, d. i. eindenier weniger. DieFaser ist äusserst regelmässig, wie zwei gleichlaufende Cylinder, und kom-pakt, wie die echte Maulbeerseide; sie verliert 40°/ 0 beim Entbasten. Im

Fig 150. Kokons von Rondotia menciana, 2. Ernte.

allgemeinen stehen die Seiden von Rondotia menciana und Theophila mau-darina morphologisch und chemisch der echten Seide sehr nahe.

Die nachfolgenden Seidenarten sind mit den indischen halbgezüch-teten Bombyciden nahe verwandt, so ist z. B. der assamischepätoderlehemia-pät (der langsame Wurm), der ausser von dem Maulbeer-baum noch von den Blättern des indischen Feigenbaumes lebt, aller Wahr-scheinlichkeit nach mit dem unten besprochenen Bombyx Croesi identisch.

Der Bombyx (Theophila) bengalensis*) ,von flutton lebt im unterenBengal (in der Umgegend von Kalkutta ) vondiophal, Artocarpus ln -coocha, spinnt auch in Ranchee und Chota-Nagpore. Die Form der weisseu

J ) Geoghegan, Silk in India (Trans, of the Entom. Soc. of London , 3 Ser. I. 315,II. 322).