Rondotia menciana.
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10 mm und ein mittleres Gewicht vom 25 — 30 cg, in trocknem und leeremZustande von 5,5 cg. In einem Kilo sind ungefähr 5800 Kokons enthalten,wovon 235 g Seide und das übrige Puppen sind. Ein Kokon liefert 45 mgSeide; somit benötigt mau 22222 Stück ev. 4,666 kg trockner oder 13 kgfrischer Kokons für 1 kg Grege. Ein Kokon liefert 150—210 m einerhellgelben Faser vom Durchmesser 25 p., ihr Titer variiert von 0,09 bis0,108 g, Elastizität beträgt 8—12°/ 0 , Festigkeit 8 g, Verlust beim Ent-basteu 23°/ 0 . Die gelbliche, feine Seide, welche sich durch grosse Schön-heit auszeichnet, wird zur Anfertigung äusserst leichter Gewebe, in der Artvon Gaze und Musselin, verwendet. Die Th. mandariua liefert zwei Erntenjährlich: im Juni—Juli und August—September. Auch in Japan kommtdiese Seidenart zuweilen vor und wird „naraoko“ oder „kmvago“ genannt.In absolut wildem Zustande ist dieser Seidenwurm in Indien augetroffenworden ‘J.
mm
Fig. 145. Rondotia mene. (Männchen).
Fig. 146. Rondotia mene. (Weibchen).
Ein ebenfalls in China (Ningpo , Hupeh etc.) vorkommender Seiden-wurm, Rondotia menciana (peh-yen-tsan), ist grösser, als der vorherige,zeichnet sich durch seine lebhaften Bewegungen aus und lebt, gleich die-sem, ausschliesslich von Maulbeerblättern. Der glatte 26 mm lange Körper
Fig. 147—148. Kokons der Rond. menciana, 1. Ernte.
Fig. 149. dto. 2. Ernte.
der Raupe ist von rötlich-brauner oder gelb-oliver Farbe und mit einem schwar-zen Horn versehen. Er liefert jährlich zweimal locker gesponnene Kokons,die, in Blätter eingewickelt, sehr viel Flockseide enthalten und sich nichtleicht abhaspeln lassen; ihre Farbe ist gelblich, die Form regelmässig oval.Die Länge der Kokons der ersten Ernte beträgt 15—18 mm, die Breite7—11 mm, die der zweiten Ernte sind kleiner und messen 12—16 mmLänge auf 8—9 mm Breite; ein trockner und leerer Kokon der ersten Erntewiegt 60—70 mg, der zweiten 30 mg; um 1 kg Grege zu erzeugen, sind