Band 
Erster Band.
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Antheraea Pernyi.

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za verlieren, werden aber schlecht durchgefärbt und sind deshalb oft streifig.Die rohen Pongees werden in der Seidenmanufaktur zu Chefoo vor dem Ver-sand einer, uns geheimgehaltenen chemischen Behandlung unterworfen, welcheein Verhalten der Tussah beim Färben gleich dem der echten Seide bezwecktund erzielt. Die schönsten Gespinste verbleiben indessen in der Provinz;blaue und dunkle Gewebe werden von den Männern getragen, während Weiberund Kinder mit Vorliebe bunte Nuancen wählen. Die Seidenzeuge, welchein Shenking aus der Tussah angefertigt werden, stehen denpongees von

Fig. 164. Schmetterling der Anth. assama.

Shautung nicht nach. Sie verdienen, was ihre Herstellungsweise anlangt,ebenfalls volle Beachtung; der Fortschritt in der Herstellung der Gespinstemuss aber auch hier das seinige thun. Der Gehalt an Bast, Gummi etc.in diesen Geweben beträgt durchschnittlich 20 °/ 0 .

An die Anth. Pernyi schliessen sich die ihr nahe verwandten Seiden­ spinner Anth . Roylei (Moore) und Anth. Coufucii (Moore). Die letztereSpecies ist nach Hughes nur eine Varietät des chinesischen Eichenspinners,der in Kiang-su, sowie in der Umgegend von Shanghai heimisch .ist.

Die Anth. Roylei *), der Eichenspinuer Indiens , lebt ausschliesslich von

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*) Proceed. of the Zoolog. Soc. of London , 1859.

Transactions of the Entom. Soc. of London , 8 scr. I. S. 819.