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Anth. Boylei. Anth. assaraa.
Quercus Incaua im Himalajagebirge (Sikkim ), Mussorien, Darjeeling, Simlaund Pendschab. Er unterscheidet sich von Anth. Pernyi durch den Kokon,dessen Härte bei dem indischen Eichenspinner ganz aussergewohnlich ist.Derselbe ist ziemlich gross (etwa 50x30 mm), unregelmässig, nicht sehrseidenhaltig, und mit einer dichten, zwischen den Blättern eingesponuenenFlockhülle versehen. Diese Seidenart ist vielversprechend, aber ziemlich selten.Die Anth. Roylei liefert 2—3 Ernten jährlich; auch findet häufig eine Kreu-zung derselben mit Anth. Pernyi statt.
Einen ziemlich wichtigen Seidenspinner besitzt Indien in der Anth. as-sama (Helfer) *), welche halbgezüchtet (d. i. im Freien gezogen) in Assam ,Darrong, Lakhimpore, Dhurumpore, Dehra-doon vorkommend, Moonga-,Mooga- oder Mugaspinner genannt wird und im völlig wilden Zustande
Fig. 165. Kokon des Mugaspinners. Fig. 166. Mikrosk. Bild der Faser von A. assama.
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in Katschar den Namen „ban munga“ führt. Der Name „muga“ bedeutetBernstein und ist ihr wegen der gelben Farbe ihrer Kokons beigelegt wor-den. Der Mugaspinner nährt sich von verschiedenen Pflanzen, am liebstenvon ,,sum“ (Machilus odoratissima), „sunalu“ (Tetranthera monopetala),„tschampa“ (Michelia charnpaca), T. diglottica und anderen Gewächsen.Die auf der „tschampa“ gezogene hellfarbige Moongaseide ist von der aller-besten Qualität und Feinheit und trägt den Namen „tchampa pattea munga“,eine Gattung, die ausschliesslich von Rajahs und Y r ornehmeu getragen wird.Die zweitbeste Art ist die sogenannte „Maizankuria“ oder „adda-kurry“ientsprechend den Namen der Nährpflanzen. Die feinste Gattung der zwei-ten Art, die sogenannte „Soom“-Seide (auf Sarcostemma brachyst.), hateine schöne, rehfarbige Faser; geringere braune Sorten sind „Soonhalloo“(auf Tetranthera macroph.) und „Digluttee“ (auf Tetr. diglottica), schliess-