Anth. assama. Anth. mezankooria.
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lieh die „Patees hoouda“ von dem auf dem Lorbeerbaum (Laurus obtusi-folia) lebenden Mugaspinner. Anth. assama erlebt im Jahre drei bis fünfGenerationen; jede Ernte führt ihren eigenen Namen, der gleichzeitigauch der aus derselben hervorgegangenen Seide zukommt. Die lierbst-und Winterernte (Oktober und Februar), „katia“ und „dscharua“ be-nannt, sind die ergiebigsten, während die Januar- und Maiernte die ge-schätztesten Produkte liefern. Der 50 X 25 mm grosse, obwohl dünne,eiförmige und mit einem kleinen Loch versehene Kokon von gelber,roter, grauer oder weisser Farbe lässt sich unschwer abhaspeln, wird abertrotzdem in nicht geringen Mengen nach dem Desintegrieren mit Pot-aschelösung (Pflanzenasche) verzupft und versponnen. 1000 Kokons liefern220 g Seide. Die Mugaseide bildet einen starken Exportartikel Assamsund verlässt die Provinz hauptsächlich in Gestalt von Gespinsten. Diemugaseidenen Gewebe widerstehen dem Waschen weit besser, als die maul-beerseidenen und bewahren ihren natürlichen Glanz vollständig x ). Derleinengraue, hellbraune oder weisse Seidenfaden ist von erstaunlicher Festig-keit. Nach den Vermutungen von Hodgsou wurde die Mugaseide schonim Altertume von den Römern zur Anfertigung der Schnüre verwendet, mitdenen sie die Decken ihrer ausserordentlich geräumigen Cirkusse angespannthatten. Die Mugakokons eignen sich vorzüglich für die Verarbeitung aufden modernen Spinnmaschinen und liefern prachtvolle Phantaisiegespinste.Im rohen Zustande sind sie dunkelfarbig und zwar noch dunkler, als dieEriaseide von Att. ricini, doch scheint diese Färbung mehr auf der unge-eigneten Vorbereitung der Kokons in den Sammelorten zu beruhen, nichtaber ursprünglich zu sein. Morphologisch ist die Mugaseide der Tussah ähnlich,beim Färben zeigt sie sich zur Aufnahme der Beizen und Farbstoffe weitgeeigneter, als diese und die Eriaseide, und verhält sich beinahe wie dieechte Maulbeerfaser.
Die indische Mezankoorienseide stammt von Anth.mezankooria (Moore) 2 ),die in British-Birma und Assam (Sibsagar) auf „addakurry“ (Tentrautherapolyautha) regelmässig gewonnen wird. Die schöne, ins Graue spielendeweisse Seide ist bedeutend glänzender, als die besten Qualitäten der Muga-seide, welcher sie auch von den Eingeborenen vorgezogen wird. Der Wertder Mezankoorienseide ist um 50 °/ 0 höher, als der der Mugaseide. DenFarbstoffen gegenüber verhält sie sich ebenso, wie die echte Maulbeerseide.
An die Gattung Antheraea schliesst sich die Telea polyphemus (Hüb-ner, Cramer) an, der Repräsentant nordamerikanischer Seidenspinner.Die zuerst weisse, in der Reife grünliche Raupe frisst hauptsächlich Eichen-blätter und liefert fahlfarbige, runde, sehr seideureiche Kokons in einer