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Telea polyph. Anth. bauhiniae etc. Actias selene.
Grösse von 40x25 mm, sowie eine weisse Seidenfaser, welche der Tussahin vielen Beziehungen gleichkommt.
Anth. bauhiniae (Guerin-Meneville ) *), auch Anth. Faidherbii ge-nannt, ein ausgezeichneter Seidenspinner Senegambiens, lebt auf „sidden“(Zizyphus orthocantlia) und ist ein Ubergangsglied zu der weiter unten be-sprochenen Attacusgruppe. Seine graufarbigen, 45x25 mm grossen und80 cg schweren Kokons, die mitunter offen sind, ergeben eine glänzende,rosafarbene und sehr geschätzte Faser.
Als Anth. Laurenti ist eine südafrikanische Seidenart bekannt, derensilbergraue Kokons von ziemlich unregelmässiger Form gruppenweise von einergemeinsamen, jedoch so leichten, mit jedem Stück dicht verbundenen Seiden-hülle derart umgeben sind, dass sich Form und Anzahl der Kokons von aussenerkennen lassen. Das Erzeugen solcher Kollektivkokons lässt übrigens be-zweifeln, ob diese Species als der Antheraeafamilie zugehörig betrachtetwerden darf, denn in der letzteren ist das gemeinsame Einspinnen ausser-dem sonst nicht beobachtet worden.
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Au die Gruppe der Seidenspinner, welche einen geschlossenen Kokonerzeugen, schliessen sich noch die Angehörigen der Gattung Actias, derenGespinste indessen nicht regelmässig und nicht ununterbrochen gesponnen, unddeshalb auch meist schwer abhaspelbar sind. Der Schmetterling besitzt anden Hinterfliigelu charakteristische lange, schwalbenschwanzartige Auswüchse.Die Kokons der Actiasgruppe sind weniger seidenreich, als die der Anthe-raea; die Seide ist aber stark, elastisch und glänzend 2 ).
Eine der wichtigsten Species dieser Gattung ist Actias selene (Hüb-ner) 3 ), die in China (hauptsächlich in Kiangsu), Indien (Madras), Assam ,Pendschab und auf Ceylan heimisch ist. Dieser Seidenspinner nährt sich daherbegreiflicherweise von den verschiedenartigsten Pflanzen, u. a. von Coriaria nipa-lensis, Bradleia ovata, Andromeda ovalifolia etc. und wird häufig auf der vonihm bevorzugten Nährpflanze, Odina wodier, regelmässig gezogen; er liefertalsdann 4 Bruten jährlich. Die Raupe von apfelgrüner Farbe spinnt einen ei-förmigen, unregelmässigen, ziemlich seidenarmeu, mit Blättern umwickeltenKokon in einer Grösse von 60x40 mm, welcher eine fahle, mitunter braune
*) Loiseleur-Deslongchamps, Nouvelles considdrations, 1839, S. 126.s ) Hutton, Remarks on the cultivation of silk in India (Jouvn. of the Agric. Soc.of India, 1869, S. 345).
8 ) Horsfield & Moore, A Catalogue etc. S. 400.
Proceedings etc. S. 261.
Transactions etc. S. 317.
Hutton, Notes on the Indian Bombycidae, S. 6.
Moore, Lepidoptera of Ceylon, II, 123.