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Erster Band.
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Verschiedene Verfahren des Kochens.

setzen, dass die Flocken und das äussere Fadengewirr beinahe gänzlich ab-gelöst werden und in der Umgebung der Kokons auf dem Wasser schwim-men. Dieser Umstand wurde benutzt, um das eigentliche Schlagen über-flüssig zu machen, indem die so behandelten Kokons einer Reibwirkung ineinem besonderen Apparat unterworfen und von der Flockseide befreit wurden.Die meisten dieser Apparate leiden indessen an dem Ubelstand, dass sie einsehr gründliches Einweichen der Kokons voraussetzen, wodurch nicht seltendas Gefüge der eigentlichen Faser zu Grunde geht. In einer von Serrellerdachten Vorrichtung ‘) wird dieser Übelstand vermieden, indem durch eineetwas grössere Reibwirkung der ungenügende Einweichungsgrad aufge-wogen wird. In diesem Apparate werden die gekochten Kokons inter-mittierenden, heftigen Strömen von heissem Wasser ausgesetzt und abwech-

Fig. 205. Apparat zum Kochen der Kokons.

selml nach und von den Öffnungen eines Gitters oder einer ähnlichenVorrichtung, durch welche Wasser fliesst, getrieben. Diese Öffnungensind jedoch zu eng, um den Durchgang eines Kokons zu gestatten. Hierbeiwerden die Kokons gegeneinander und gegen das Gitter gerieben und trennensich von ihren Flocken, bevor die Kokonmasse durch Wirkung des heissenWassers aufgelockert wird. Das Ende des ununterbrochenen Fadens ver-wickelt sich gewöhnlich in den Flocken und wird an diesen befestigt auf-gefunden. Das Gitter ist derart konstruiert, dass es leicht aus dem Be-hälter genommen werden kann', wenn der Prozess beendigt ist; an demGitter ist ein Korb oder eine ähnliche Vorrichtung befestigt, welche zur Auf-nahme der Kokons dient und das Herausnehmen derselben aus dem Bassinerleichtert. Fig. 205 ist ein Vertikalschnitt des Apparates; B ist der Behältermit Wasser, welches durch einDampfrohr U, in dem die Dampfzuströmung mittelsdes Hahnes B regulierbar ist, erhitzt wird. Durch den Boden des Behälters

') D. R.-P. 39 537.