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Erster Band.
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Verschiedene Verfahren des Kochens.

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mündet Rohr C , so dass das Wasser durch dieses Rohr in und aus demBehälter und in und aus dem Pumpcylinder D strömen kann. Ein Hahn Vdient zum Entleeren des Apparates und ein Hahn E ermöglicht das Ent-weichen von unter dem Kolben befindlicher Luft, muss aber beim Betriebgeschlossen werden. Der ganze Apparat kann, wo es passt, aufgestelltoder befestigt werden; in der Zeichnung ist angenommen, er sei aufeinem Tische, dessen Platte mit TT bezeichnet ist, angebracht. BeimBeginn jeder Operation wird das kreisförmige Gitter G in den Be-hälter gestellt; dieses ist an seinem unteren Ende mit einem flachenKorb PF von ungefähr gleichem Durchmesser wie derjenige des Be-hälters versehen. Der Betrieb des Apparates erfolgt folgendermafsen:Nachdem das Wasser im Behälter B erhitzt ist, werden das Gitter G undeine Partie Kokons eingesetzt, die je nach ihrer Beschaffenheit entwedervorgekocht sind oder nicht, und der Kolben A mittels Hand- oder Maschinen-kraft in dem Pumpcylinder D auf- und abbewegt. Durch die Öffnungendes Gitters G hindurch werden nun heftig hin- und hergehende Ströme inden Behälter B getrieben. Die Kokons reiben sich aneinander und an demGitter G, so dass die Flocken rasch entfernt werden. Unter Einwirkungder Wasserströme ballen sich die abgelösten Flocken mehr oder wenigerzusammen, sodass sie leicht aufgefunden und getrennt werden. Am Ende derOperation wird das Gitter G aus dem Behälter genommen, gleichzeitig auchder Korb P und die Kokons. Durch eine beliebig passende selbstthätige Vor-richtung wird nach Verlauf einer bestimmten Zeit das Gitter herausgehobenoder die Pumpe zum Stillstand gebracht, oder beides zugleich.

In dem sogenannten Entflockungsapparat (deblazeuse) von Gorde 1 )werden die Kokons der Einwirkung kleiner kannelierter Walzen unterworfen(zwei von 40 mm Durchmesser und drei von 8 mm), die, rasch rotierend,das äussere Fadengewirr ergreifen und von den Kokons trennen. In demApparat von Rheotor 2 ) werden die Kokons in einem verschlossenen, mitperforiertem Doppelboden versehenen Behälter mit Wasser behandelt, dasdurch Dampfeinleiten in stark aufwallender Bewegung erhalten wird, wo-durch die Kokons durch gegenseitige Reibung von der Flockseide befreitwerden. Es muss indessen bemerkt werden, dass all die zuletzt genanntenApparate eine viel zu starke Wirkung ausüben und für zarte Kokon-rassen gar nicht verwendet werden können; ihr gegenwärtiger Gebrauch istsehr beschränkt. Dagegen ist es nicht ausgeschlossen, dass sie in der Zu-kunft für die Massen Verarbeitung geringerer, auch wilder Seidenarten, sichbewähren werden. Sehr sinnreich, aber für die Praxis von geringer Be-deutung ist die SerrelFsche Vorrichtung zum Putzen der Kokons, welchedie Schlagoperation in vollkommenster Weise ersetzen soll 3 ). Die Kokons

>) Ital. Patent 1456 (1891).

s ) Ital. Fatent 841 (1891).

3 ) D. R.-P. 42313.