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Erster Band.
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Methoden des Kokonhaspelns.

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des Glanzes und der Glätte inniger miteinander verbunden. Ausser-dem gestattet die Chambon-Methode, sich jederzeit von der gleichenDicke resp. Stärke der beiden Rohseidenfäden zu vergewissern, indem dieKreuzungsstelle in diesem Falle unbeweglich in der Mitte der hierzu an-gebrachten schwarzen Tafel verbleibt, jedoch nach links oder rechts schwebt,wenn der eine Faden stärker zieht resp. ist, als der andere. Das Verfahrenä la Chambon besitzt indessen den Ubelstand, dass infolge der Spannung,welche begreiflicherweise bei dieser Kreuzungsart stärker ist, das Reissen

Fig. 206. Seidenhaspel nach italienischer Art.

leichter stattfindet und die Unregelmässigkeiten des fertigen Gespinstes,Knoten und Flocken, sowie Abfälle in grösserem Mafse hervortreten, als beider einfacheren italienischen Methode.

Beide Systeme stellen, in quantitativer Hinsicht verglichen, folgendesVerhältnis dar. Um ein kg Seide zu verhaspeln, sind nach der italienischenMethode 5 Tage 4 Stunden, nach der von Chambon 5 Tage 8 Stunden er-forderlich. Das Gewicht der Kokons, um dieses Quantum Seide zu er-zeugen, beträgt bei der

Art ä la Chambon . . . 4,662 kg

Italienischen Art .... 4,738 „

die erstere liefert somit grössere Ausbeute, bei der weiteren Verarbeitungder Grege jedoch mehr Abfälle (1 1 j 2 °/ 0 ). Qualitativ unterscheiden sich dienach den beiden Methoden erzeugten Gespinste nur unbedeutend: