Automatisches Haspeln.
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ist eine senk- und wagerechte Projektion einer Vorrichtung dargestellt, inwelcher der Hebel i auf j verholzt ist und an jedem Ende eine Scheibe htibesitzt, f ist eine Walze, über welche der Faden, nachdem er die Kreuzunge (Fig. 233) verlassen hat, geführt wird; g ist der Haspel. In der Zeich-nung sind absichtlich alle Mechanismen für die Anspannung des Fadensfortgelassen, damit die Konstruktion fasslicher wiedergegeben werden kann.Der Faden kommt von der Kreuzung, gelangt nach l, macht verschiedeneWindungen über die Walze f, um ein Gleiten zu verhüten, wird über die
Fig. 235—236. Vorrichtung zur Ausgleichung der Spannung.
Scheibe h' und zurück um die Walze geführt, um welche er wieder mehrereMal gewickelt wird und schliesslich über h auf den Haspel g gebracht. DieUmdrehungsgeschwindigkeit von f und g sind in diesem Falle als gleichangenommen. Wenn das Zusammenziehen des Fadens eintritt, wird derselbeauf die Scheibe h einen ebenso starken Zug ausüben, wie auf die Scheibeh'\ da die Hebelarme von derselben Länge und die bez. Winkel der Zug-richtung ebenfalls dieselben sind, so ist es klar, dass die Wirkungen desZuges, wie gross auch die unregelmässigen Spannungen des Seidenfadenssein mögen, auf die entgegengesetzten Enden die gleichen sind, und da siein entgegengesetzten Richtungen erfolgen, so gleichen sich ihre Wirkungenaus und der Kompensationshebel bleibt im Gleichgewicht.
Auch wurde zu demselben Zweck ein einarmiger Kontrollhebel kon-struiert, der die reelle Spannung des Seidenfadens wiedergiebt und dasHaspeln in sehr genauer und vollständiger Weise reguliert.