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Automatisches Haspeln.
Das Streben, das automatische Seidenbaspein nach Möglichkeit vonder menschlichen Beaufsichtigung und Geschicklichkeit unabhängig zumachen, veraulasste Serrell, bei Konstruktion seines Haspels ein neuesPrinzip einzuführen, welches die automatische Zuführung des Kokons be-zweckt und dies derart zu stände bringt, dass die Kokons nach Aufnahmeund Anheftung des Fadenanfangs aus einem Füllbassin vermittelst einercirkulierenden Wasserströmung in die Zellen eines drehbaren Kokonhaltersgeführt und von hier nach Bedarf in das Haspelbecken befördertwerden. Die Einrichtung ist aus der Fig. 237, die eine schematische Dar-
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Fig. 237. Kokonhalter (Serrell).
Stellung des Kokonhalters b, des Füllbassins e, des Haspelbassins f und desFadenleiters zeigt, ersichtlich. Während das Anfüllen des Kokonhaltersbisher mit der Hand erfolgte, wird dasselbe in dieser Vorrichtung automatischbewirkt. Der zur automatischen Zuführung der Kokons zum Seidenhaspeldienende Apparat besteht im wesentlichen aus einem gewöhnlichen dreh-baren Kokonhalter b mit einer Anzahl Zellen an seiner Peripherie, in welchedie in einem Fiillbassin e schwimmenden Kokons durch Wirkung einer indem Behälter durch eine Schraube hervorgerufenen Wasserströmung vonselbst eintreten können, und aus welchem Kokonhalter bez. den Zellen der-selben sie nach Bedarf durch einen selbstthätigen Mechanismus heraus-getrieben werden, um in das Bassin f eines selbstthätigen Seidenhaspels undin den Bereich des üblichen Fadenleiters zu gelangen. Die anzulegendenKokons schwimmen in dem heissen Wasser des Füllbassins e und können je