Nach:
1869/72 >)
1875/76
1880/81
1886/87
1891/92
1894/95
England ....
7805
8362
12387
518
308
44
Kontinent ....
4301
4878
4481
11872
18698
22607
Amerika ....
233
351
5471
14000
30035
28745
| 12339
13591
22339
26390
49041
51396
Kilogramm:
| 740000 | 815450 (1340000114780001299400013084000Die Verteilung des Exports nach den europäischen Handelsplätzen istdie folgende (1893/94):
Die Halbinsel Korea erzeugt weisse, der chinesischen sehr ähnliche Roh-seide, die jedoch fast ausschliesslich im Lande selbst verbraucht wird. Esist aber wahrscheinlich, dass die koreanische Grege, deren Produktion manauf etwa 400000 kg schätzen kann, in Zukunft als Exportartikel Beachtungfinden wird, und dies um so mehr, als sie von schöner weisser Farbe undsehr guter Qualität ist. Ein Teil der Kokons dient zur Fabrikation vonPapier, das grosse Zähigkeit besitzt und Absatz nach der Mandschurei undSüdchina findet, wo es zu Fensterscheiben verwendet wird.
Obwohl die Verarbeitung der Kokons in Indien noch den vorgeschicht-lichen Zeiten angehören mag, so ist doch die eigentliche Gewinnung derGespinste vermittelst des Abhaspelns erst in das V. oder VI. Jahrh. n. Chr. Geb.zu verlegen. Allem Anscheine nach erlernten die Indier diese Kunstvon den Eingeborenen Baktriens und Kaschmirs oder Pendschabs. Im erstenDrittel des XIII. Jahrh. verwendeten die Manufakturen Luccas die Seidenvom Ganges (seta Gangia). Diese Seide, von dem mehrerntigeu Bombyx for-tunatus herstammend, dürfte gelb gewesen sein. Im Laufe der Jahrhundertewar dieses Gewerbe auf die Bedürfnisse der einheimischen Weberei be-schränkt, und man kann annehmen, dass die Produktion 600000—1000000 kgjährlich betrug. Erst zu Anfang unseres Jahrhunderts begünstigten so-wohl die Kolonialpolitik Napoleons , durch welche England genötigt wurde,seinen zu jener Zeit sehr bedeutenden Seidenhedarf aus Indien zu beziehen,sowie die rege Thätigkeit der ostindischen Kompagnie den Aufschwungindischer Seidenproduktion. Bereits 1808 waren einige grosse, nach ita-lienischer Art eingerichtete Seidenfilanden im Betriebe, die einen grossenTeil ihrer Produktion von ungefähr 2000000 kg Rohseide und Abfälle ex-
9 Gegen 14 691 Ballen in den Jahren 1863/66.
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