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Erster Band.
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Grfegeproduktion. Levante .

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ebenfalls zum grössten Teil in moderner Weise betrieben; 2 / 3 dieser An-stalten gehören den Armeniern, Vs den griechischen, türkischen und fran-zösischen Industriellen. Die Brussagrege kommt im Handel in weisser,weniger in gelber oder grünlicher Farbe vor. Die Produktion Anatoliens belief sich auf (kg):

1883

1887

1890

1893

Grüne Grege

108000

18 600

3620

—

Weisse „

18000

37200

123080

216600

Gelbe „

54000

130200

54300

11400

180000

186000

181000

228000

nach anderer Statistik (kg):

1893 1894

Im Inlande verbrauchte Grege .... 20232 19381

Exportierte Grege . 283519 316525

Exportierte trockne Kokons (Ausbeute 4:1) 24689 19859

328440 355765

Auch die syrische Rohseidenproduktion befindet sich fortwährend imSteigen. Die Rasse ist fast ausschliesslich gelb und von französischer Herkunft.DieEinrichtung der ersten europäischen Eilanden reicht in das Jahr 1840 zurück;im J. 1894 waren bereits 126 Etablissements mit 7638 Haspelbecken thätig,wovon 5759 für die Ernte der Thalebene, 1537 für die aus dem Bekaathalund 342 für die aus dem Hochgebirge. Acht französische Filanden mitzusammen 832 Becken erzeugen Gregen besserer Qualität. Die syrischen Gregen werden im allgemeinen etwas weniger geschätzt, als die von Brussa,sind aber nervig, d. i. elastisch, und von grosser Zartheit. Ihre Haupt-verwendung finden sie für Organzius 18 bis 22 den. und werden namentlichfiir schwarze Stoffe und Artikel gesucht, die am Webstuhl grosser Festigkeitbedürfen oder in kaltem Klima zur Verarbeitung gelangen. Die besseren,auch die mittleren Qualitäten werden ihrer Festigkeit halber mit Vorteil fürWaren, die im Stück gefärbt werden, verwendet. Fast die gesamte Ernte wirdim Lande selbst verarbeitet, und nur ein sehr geringer Teil wird in Formtrockener Kokons nach Mailand oder Marseille exportiert. Die ProduktionSyriens belief sich auf (kg):

1883 1885 1887 1890 1893 1894

290000 225500 340000 390000 520000 466000

Die Produktion der Insel Cypern schwankt bedeutend; sie beläuftsich in den besseren Jahren auf 20—30000 kg und wird gewöhnlich alssyrische Provenienz in den Handel gebracht.

Von den afrikanischen Kolonien der Türkei besitzt für uns nur Tri-polis einiges Interesse. Im J. 1894 waren 27 Filanden mit 1500 Becken