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Erster Band.
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Zwirnmaschinen.

verschraubten Lagern beweglich sind, wodurch die Spulen, welche die gezwirnteSeide aufwickeln, gedreht werden. Jede dieser Spulen hat nämlich einequadratische Achse mit einem daran gegossenen Stirnrade, welches mit demkorrespondierenden auf der horizontalen Welle im Eingriff steht, wenn dieSpindelzapfen in den vorderen Pfannenlagern der am Gerüste befestigtenKonsolen liegen. Diese Spulen, welche einen bedeutenden Durchmesserhaben, damit die gezwirnten Fäden in möglichst grossen Bogen sich umdieselben aufwickeln, werden nur mit einer dünnen Seidenlage bedeckt unddann durch andere leere ersetzt, weil sie sonst zu stark aufwinden und beiproportioneller Verminderung der Drehung den Faden bedeutend streckenoder gar zerreissen würden. Die Schiebeleisten mit den Fadenführern erhaltenihre hin- und hergehende Bewegung von der dazu gehörigen Welle durchfolgende Vorrichtung. An derjenigen Seite der Maschine, wo die Riemen-scheiben auf der Schnurtrommelachse befestigt sind, wird mittels zweierkonischen Räder eine kurz horizontal gelagerte Welle mit einem ellipti-schen Rade betrieben, welches einem anderen ebenso gestalteten und umeinen festen Zapfen beweglichen Rade die Bewegung mitteilt. Durch dieam letzteren befestigte Warze und zwei Zugstangen werden die damit ver-bundenen Laufschienen auf dieselbe Weise, wie bei der Wickelmaschine be-reits gezeigt wurde, regelmässig hin und her bewegt.

Die durch Kurbel und Stange erzeugte rasche Bewegung des Faden-führers hat den Zweck, dass die Fadenwindungen mit starker Kreuzungübereinauderlaufen, wodurch das Auffinden eines gerissenen Fadenendes er-leichtert wird. Der Antrieb der Kurbel durch elliptische Räder bewirktdie ballige Gestalt der Spulen. Für den Antrieb des Laufstocks werdenjetzt aber meist statt der unbequemen elliptischen Räder die modernenSchiebevorrichtungen mit Kurbelstange etc. angeweudet. Die Spindelnmachen ca. 2000—3500 Touren in der Minute. Eine Zwirnmaschine mit6 Längenabteilungen und 360 Spindeln erfordert einen Raum von 1 mBreite und 6,6 m Länge. Zur Bedienung der Maschine sind kleine über-tragbare Treppen angebracht.

Es ist bereits bemerkt worden, dass die Spulen auf den Spindeln fest-sitzen, dagegen die Flügel lose sind und nur durch die Reibung im Auf-steckknopfe nach derselben Richtung, aber langsamer, gedreht werden. DieDifferenz der Anzahl Umdrehungen von Spule und Flügel in einer bestimm-ten Zeit, z. B. in der Minute, multipliziert mit der mittleren Länge einerFadenumwicklung, bestimmt also die Fadenlänge, welche die obere Spule inderselben Zeit aufnehmen muss, während der Faden so viele Drehungen er-hält, als der Flügel Umgänge macht. Nennt man den Durchmesser derAufwickelspule d und ihre Tourenzahl n, so wird in einer Minute eineLänge von %dn aufgewickelt; bezeichnen wir ferner den Durchmesser derZwirnspulen mit d 1 und ihre Tourenzahl mit n l , so muss das Hütchen n 2 =

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Umdrehungen machen, wobei angenommen wird, dass eine Ver-