Kombinierte Zwirnmaschinen.
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11000 Touren X 3600 Minuten X 70%
550 Drehungen X 750 ni (= 1 g) X 1Ö0“/ C ~~
Eine Nachzwirnspindel liefert in derselben Zeit und von gleichem Titermit 450 Drehungen annähernd das doppelte Quantum. Die Fabrikations-kosten betragen in Amerika durchschnittlich 80—85 Cents, Trame dieHälfte, pro englisch Pfund'). In Amerika wird sämtliche Grege geseiftund feucht verarbeitet, wodurch ein besseres Laufen erzielt wird. Das Seifenklebt die Unreinheiten und Flocken an den Faden fest und erleichtert un-gemein die Verarbeitung, dagegen erschwert es die Kontrolle und genaueTiterbestimmung; ferner soll es den Nachteil haben, dass beim nachträg-lichen Souplefärben der Faden nicht mehr so voll aufgeht, wie ungeseift.
Man hat vielfach versucht, die Operationen des Spuleus, Dublierensund Zwirnens von einer einzigen Maschine verrichten zu lassen. Von denälteren Versuchen dieser Art sei die Drehdubliermaschine von Duseigneur-Kleber erwähnt, die gute Resultate ergeben hat. Namentlich haben sichdie Amerikaner infolge ihrer hohen Arbeitslöhne auf derartige Vervoll-kommnungen verlegt. So hat Renard eine Zwirnmaschine konstruiert, inwelcher das Filieren und Dublieren zusammen geschieht, indem zweioder mehr vorgezwirnte Fäden von den Zwirnspulen zusammen direkt aufeine Doublierspule auflaulen. Eine Arbeiterin soll zwei solcher Maschinen,jede mit 112 Zwirn- und 56 Dublierspindeln bedienen können und pro Tag10 Pfund Grege 12/24 den. mit 630 Drehungen pro m verzwirnen und dublie-ren. Fletscher u. Tynan haben derartige, jedoch von einander abweichendeMaschinen konstruiert, wo das Filieren, Dublieren und Nachzwirnen zugleichvorgenommen werden kann. Zu diesem Zweck sind drei Spindelreihen etagen-weise angebracht, wovon zwei für den Vorzwirn und eine für den Nach-zwirn dienen; die filierten Fäden gehen um die im oberen Teile der Maschinegelagerten Lieferungswalzen herum und von da wieder herunter zur Nach-zwirnspindel. Doch haben im allgemeinen diese weitgehenden Kombinationennur wenig Eingang in die Praxis gefunden. Wenn daher im nach-folgenden einige Neuerungen auf diesem Gebiete des Mulinierens ausführ-licher besprochen werden, obwohl dieselben zum Teil noch nicht im Gross-betrieb auzutreffeu sind, so geschieht dies, einerseits um die Wege zuzeigen, auf denen sich voraussichtlich die Fortentwickelung dieser Industriebewegen wird und audererseits, um über die gegenwärtig zugänglichen Mittelzur Verwirklichung der Fortschrittsideen aufzuklären.
Von den Konstruktionen kombinierter Zwirnmaschinen wollen wir dievon Aubenas betrachten, welche das Drehen, Dublieren und Zwirnen gleich-zeitig verrichtet.
Die senkrechte Hauptwelle oder grosse Spindel o trägt den ganzen