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Erster Band.
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499
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Die Bedeutung des Titers.

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(Perez de Nueros) (Wardle)

Attacus aurota

... 40

—

,, hesperus

... 30

—

„ orbignyanus

... 43

—

Samia cecropia .

... 32

—

Telea polyphemus .

... 29

—

Cricula trifenestrata

. . . -

61,2

Philosamia Walkeri

. . . -

36,2

Pachyposa Otus . .

—

17,1

Caligula japonica

. . . -

15,4

Wie schon angedeutet, ist die Feinheit der Seidenfaser ein wichtigesMerkmal derselben; in einem bestimmten Gewicht des Seidenfadens sind, jenachdem seine Feinheit grösser oder kleiner ist, mehr oder weniger Längen-einheiten enthalten, was für die Weberei von grösster Bedeutungist, da es nur auf Grund der Titerzahlen möglich ist, die Kalkulationauszuführeu. Ls geht daraus hervor, dass die im Verkehr vorkommendenSeidengespinste Angaben über die Dicke bezw. den Titer des Seidenfadensenthalten müssen. Wie aber bei der einzelnen Seidenfaser nur das mikro-metrische- Messen eine genügend exakte Feststellung ihres Durchmessersermöglicht, so ist ein direktes Messen bei der Grege und in verstärktemMafse bei mulinierten Seiden nicht nur zwecklos, sondern aus technischenGründen geradezu unausführbar. Da man andererseits das specifische Gewichteines und desselben Seidenfadens und seinen Durchmesser als ziemlich kon-stant annehmen darf, so kann die Bestimmung der Feinheit durch Wiegenbestimmter Längen ersetzt werden. Diese Feststellung des Gewichtes einerdurch Vereinbarung festgesetzten Fadenlänge des Seidenfadens wird alsTitrieren (titrage) bezeichnet.

Das Titrieren der Seide wurde früher durch Private und Kaufleuteausgeübt, die der Gewissenhaftigkeit mehr oder weniger Rechnung trugen.Im Jahr 1812 wurde von Fabris in Mailand ein Nemometer benannterApparat konstruiert, der den Faserdurchmesser mit ziemlicher Genauigkeitangab. Im J. 1858 ist bei der Lyoner Konditionieranstalt das Titrierenzuerst offiziell anerkannt und alsbald als wuchtiges Moment bei der Prüfungder Seide überall eingeführt worden. Da ein einheitliches Mafssystem zurZeit nicht existierte, so entstanden in den Titrieranstalten einzelner Länderund Städte verschiedene Titriersysteme. Nach den Beschlüssen des inBrüssel 1877 abgehaltenen internationalen Kongresses zur Herbeiführungeinheitlicher Garnnumerierung, soll die Feinheit der Seidengarne nach demDecimalsystem ausgedrückt werden. Indessen werden im Betriebe und imHandel noch vielfach die früher gebräuchlichen Titer verwendet, so dasseine genaue Besprechung verschiedener Titriersysteme notwendig erscheint.

Das ursprüngliche Titrier verfahren bestand darin, dass man einen Fadenvon 9600 Pariser Ellen (Aune = 118,85 cm) abhaspelte und mit Deniers,

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