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Zweiter Band.
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188 Einfluss der Feuchtigkeit und Hitze.

Für die Fantaisiegespinste gelten die in der Baumwollspinnerei gebräuch-lichen Grundsätze.

Ausser von der Zwirnung hängen die Zugfestigkeit und Elastizitätnatürlicherweise auch vom Titer ab; einige Beispiele erklären diesen Zu-sammenhang:

Organsin.

Titer

Filierung

Zwirnung

Festigkeit

Elastizität

25/27

525

400

100

21

25/27

575

330

100

19

26/30

625

475

115

23

35/41

470

330

122

19

Es scheint aus diesen Zahlen hervorzugehen, dass der Titer und dieerste Drehung für die Festigkeit mafsgebend sind, während die Zwirnungdie Elastizität beeinflusst. Im allgemeinen erhöht die industriell üblicheZwirnung der Seidengespinste ihre Festigkeit in nicht unbedeutendem Mafse.

Feuchtigkeit hat einen sehr ungünstigen Einfluss auf die Zugfestigkeitder Seide, ebenso wie andauernde Hitze, was durch folgende Zahlen be-wiesen wird:

Grege 28/30 den.

Nach 48stündigem Verweilen im Wasser . .

Nach lOOstündigem Verweilen im Wasser. .Nach 24stündigem Trocknen bei 110—120° .

148 (lufttrocken)119 (nass)

107 „

135 (trocken)

Wie aus der früher angeführten Elastizitätstabelle hervorgeht, variiertdie Ausdehnungslänge der Seidenfaser je nach ihrer Rasse von 10—15°/ 0 ;die Elastizität der industriell verwendeten Gespinste beträgt indessen be-deutend mehr, wie aus folgenden Zahlen ersichtlich ist:

Grege 1.

Ordnung

10/11

den.

24,3%

11

11

15/16

11

25,2%

11

11

22/23

11

30,1%

Grege 2.

Ordnung

10/12

11

23,7%

11

11

22/24

11

24,2%

Trame .

22/23

11

41,0%

Organsin

32/33

11

36,1%

11

.

45/46

11

34,0%

Dieser scheinbare Widerspruch stammt daher, dass der Grege alseinem zusammengesetzten Faden eine beträchtliche Duktilitätszunahme zuteil wird.

Serimetrische Messungen verschiedener Gattungen der gebräuchlichstenSeidengespinste führten zu folgenden Ergebnissen: