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Zweiter Band.
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Das Waschen.

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liefert. Schliesslich wurde letztere derart modifiziert, dass die rotieren-den Walzen durch sechs Stäbe ersetzt wurden, die um einen festliegenden,gelöcherten Zylinder rotieren 1 ). Von den neueren Strangwaschmaschinenmögen die in Abbildungen vorgeführten, von C. G. Haubold jun. und vonGebr. Heine, erwähnt werden. In der letzteren werden die Stränge aufPorzellanspulen aufgehängt, welche einen sternförmigen Querschnitt habenund um ihre Achse drehbar sind. Unterhalb und seitlich der Spulen befindensich Spritzrohre, welche mit einer Anzahl feiner Löcher versehen sind undmit dem hohlen eisernen Längsbalken (Wasserträger) der Maschine in Ver-bindung stehen. Nachdem man die Maschine in Betrieb gesetzt hat, öffnet

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Fig. 129 Waschmaschine (Gebr. Heine).

man die Wasserschieber. In diesem Augenblick setzen sich die Porzellan-spulen in Bewegung und drehen sich vermittelst der selbstthätigen Um-steuervorrichtung ohne Pause abwechselnd nach rechts und nach links,während das in den Hohlträger eindringende reine Wasser durch die Spritz-rohre beständig in feinen Strahlen von innen und aussen auf das in Be-wegung befindliche Garn spritzt und die Unreinigkeiten von jedem einzelnenFaden mitnimmt. Das gebrauchte unreine Wasser fliesst durch einen dieMaschine umgebenden Holzkasten ab. Die Maschine kann auf beiden Seitenzugleich, jede Seite jedoch auch unabhängig von der anderen, benutztwerden.

Die Waschmaschine von Haubold besteht aus einem runden eisernenWasserbassin und zwölf über demselben angebrachten Porzellanspulen mit

l ) Berchtold, Franz. Patent 98708 (1878).Silbermann, Hie Seide. II.

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