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Zweiter Band.
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Das Waschen.

schmiedeeisernen Wellen, auf denen die Seidensträhnen aufgehängt werden.Die Spulen sind auf einem eisernen Bock in einem Zahnrade gelagert. DieFortbewegung desselben erfolgt durch konische Räder, eine Fest- und eineLosriemenscheibe (oder direkten Dampfmotor). Durch eine Bremsvorrichtunglässt sich der Gang der Maschine beliebig regulieren.

Um den Wascheffekt zu erhöhen, konstruierte man kombinierte Wasch-und Schlagmaschinen, die den Zweck haben, den Strang während des Wa-schens mechanisch zu bearbeiten und das speziell in der Schwerschwarz-färberei übliche manuelle Schlagen an eine harte Unterlage, z. B. an Stein-platten, zu ersetzen. Die Schlagwaschmaschine von Boulieu & Charlieu besteht aus einer rotierenden Trommel, welche vier Stangen 0 trägt, an denen

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Fig. 130. Rundwasch- und Spülmaschine für Seidengarne (C. G. Haubold jun.).

die Stränge C freihängend befestigt werden. Ein mit vier Platten D ver-sehenes Rad rotiert mit derselben Tourenzahl wie die Trommel, nämlichmit 80 bis 100 pro Minute. Infolge der Centrifugalkraft nehmen dieStränge die in der Abbildung angegebene Lage an und schlagen succesivean die entsprechenden Platten des Rades. Durch das Rohr F fliesst frischesWasser zu und dann über den Rand des Beckens ab. Da die nach Beliebenregulierbare Entfernung der Stränge von der Drehachse gewöhnlich grösserist, als die der Platten von der ihrigen, so sind auch die Geschwindigkeitender beiden im Punkte des Schlages um so mehr verschieden, d. li. es ist derSchlageffekt um so grösser, je weiter die Entfernung des Punktes von derTrommelachse gewählt wird. Auch werden preussische Waschmaschinen mit