Färbeapparate.
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getrieben wird. Beim Schwarzfärben muss die Seide vielen Operationenunterworfen werden und dabei stets zum Zweck des Ausschleuderns von denStöcken heruntergenommen, dann wieder aufgesteckt werden und so fort.Um dieses umständliche Manipulieren zu vermeiden, können die Stränge ineigens dazu konstruierten Centrifugen samt den Stöcken ausgeschleudertwerden 1 ). Der Apparat von Grillet*) besteht aus einer mit Deckel ver-sehenen Färbekufe, in welche ein Tauchgerüst nebst den darin angeordnetenund pendelnd zu bewegenden Rahmen eingelassen wird. In diese Rahmenwerden Stabträger eingeführt und festgespannt, von denen die oberen Paaredurch zusammenlegbare, mit Kerben versehene Träger, ersetzt werdenkönnen. Das geschieht, um dieselben, nachdem sie auf Stäbe gehängt und
Flg. 136. Farbemaschine von Corron.
letztere in die Stabträger eingefügt sind, mit den Stäben und deren Trägernvon dem Transportwagen leicht in die Rahmen bringen, mit diesen in dieKufe senken, in letzterer schwenken und wieder auf den Wagen bringenzu können, ohne die Stränge von den Stäben zu entfernen. Der Apparatzum kontinuierlichen Färben von Sharples 8 ) besteht aus einer Anzahl vonKufen, in denen rotierende Walzen zur Aufnahme der Stränge angeordnetsind; dieselben können von einer Kufe zur anderen nach Belieben mecha-nisch befördert werden, um die Seide successive zu waschen, zu färben, zuseifen, zu spülen etc. Die Apparate von Wardle 4 ) und Richter 5 ) be-zwecken das Färben von kleinen Partien, wie sie auch meistenteils in derCouleurfärberei Vorkommen, und bestehen aus einer Reihe Färbekufen, indenen die Stränge auf rotierenden Walzen automatisch gedreht und aufund nieder bewegt werden, um die Flotte in Bewegung zu versetzen. Indem letzteren dieser Apparate kann eine Anzahl von Partien in getrennten