Färbeapparate.
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der vorher ausserhalb der Flotte befindliche Teil nunmehr in dieselbe eingetauchtwird; auf diese Weise vollzieht sich das Wenden oder Umziehen der Stränge.Durch eine besondere Vorrichtung erhalten die Stränge einen Ruck, welcherdie Fäden schüttelt und voneinander trennt. Wenn das Umziehen entwedernur beim Hergang oder nur beim Hingang der Wagen stattfinden soll, sowird entweder durch eine maschinelle Vorrichtung oder mit der Hand amEnde des einen Weges, also z. B. am vorderen Teil der Maschine, die kreis-förmige Zahnstange vermittelst eines Hebelwerkes resp. automatisch durchAnschlägen der Wagen an zwei besonderen Federn dermafsen gehoben, dassdas Zahnrad auf dem Rückwege nicht mehr eingreifeu kann, und somit nurdas einfache Versetzen der Stöcke bewirkt wird. Ein sofortiges Wieder-holen des Umherziehens nur in entgegengesetztem Sinne hätte naturgemässzur Folge, dass die Stränge wieder in ihre frühere Lage zurückkommenwürden. Die Federn sind verstellbar; falls es also erforderlich ist, mit demVersetzen oder dem Umziehen entweder für eine Weile auszusetzen oder eszu wiederholen, hat mau nur nötig sie so zu verstellen, dass die Schlittennicht mehr anstossen. Eine auf 100 Pfund Garn berechnete Maschine hat3,5 m inuere Länge und 0,65 m Breite, fasst 44 Stäbe und erfordert nichtganz */ 4 H\ Bei der Regelmässigkeit und Schnelligkeit des Versetzensund Umziehens (bis zu einer Sekunde pro Stock) erhält man mit dieserMaschine in den meisten Fällen sehr gute Resultate.
Eine ältere Maschine von Duchamp 1 ) desselben Prinzips, wie dieCorronsche, bei der jedoch der auf Schienen hin und her gehende Schlit-ten oberhalb der Maschine angebracht ist, befindet sich zur Zeit noch ziem-lich häufig in Gebrauch.
Die Färbemaschine von Clavel 2 ) bezweckt die Beseitigung des Ubel-standes, der bei den automatischen Färbemaschinen mit einem Garnträger,welcher an einem sich auf- und abwärts bewegenden Schlitten angebrachtist, dadurch entsteht, dass von Zeit zu Zeit die Bewegung des Garnträger-schlittens aufgehoben, und die Stränge bezw. die Garnträger mit der Handgedreht werden müssen, um die Wirkung des Färbeprozesses auf dem ganzenUmfang der Stränge zur Geltung zu bringen. Von manchen Maschinenwird dieses Umdrehen bekanntlich selbstthätig bewirkt, jedoch nur zu derZeit, wo die Stränge aus dem Färbebad herausgehoben sind, so dass da-durch der Färbeprozess unterbrochen wird. In der Maschine von Clavelwerden die Stränge in ihrer tiefsten Stellung, d. i. zwischen den Ab- undAufwärtsbeweguugen des Garnträgerschlittens im Färbebad dadurch um-gezogen, dass in dem Augenblick, wo die Garnträger in ihre unterste Stel-lung gelangen, eine automatische Umschaltvorrichtuug die Übertragung derBewegung der Antriebswelle auf den Antriebsmechanismus des Garuträger-schlittens aufhebt und diese Bewegung auf den Antriebsmechauismus der
') Franz. Patent 117 844 (1877). — *) D. R.-P 76337.