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Erster Band.
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Verbreitung des Schachspiels nach Europa .

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soles Schachmoral, die grossen, Bekanntes immer wiederholende Problem-sammlungen im 13. und 14. Jahrhundert am besten? Guizot hat schon(in seiner Histoire de la Civilisation en France, Paris , ed. Didier 1847,III. 327) den Hang des Mittelalters nach Abenteuern richtig aus der Iso-lirung des Adels auf seinen Burgen erklärt. „Le premier trait“, sagteer, „de la Situation de la noblesse est l’isolement. A aucune epoque peut-6tre, dans l'histoire d’aucune societe, on n'en rencontre un pareil... A cepremier trait, & lisolement du chäteau et de ses habitants, se joignaitl’oisivete (wogegen einzelne Schachwerke sich direct gerichtet haben!) uneoisivite singuliere. Le possesseur du chäteau n'avait rien ä faire, riend'oblige, rien de regulier... Dans l’interieur du chäteau, le proprietairena rien ä faire; ce nest pas lui qui fait valoir ses champs; il ne chassepoint pour sa nourriture; il n’a point d'aetivite politique, point d’aetiviteindustrielle d'aucun genre; jamais on n’a vu un tel loisir dans un tel isole-ment. Les hommes ne peuvent rester dans une Situation semblable; ils ymourraient d’impatience et d’ennui. Le proprietaire du chäteau n'a pensequ'ä en sortir“. Hieraus als aus einer bedeutend mitwirkenden Ursache ent-standen die Kreuzzüge (deren letzte Eroberung, Akka, 1291 verloren ging), dieirrenden Bitter, die Katzbalgereien u. s. w. Aber auch das Schach wurdefür diese nicht durch Arbeit ausgefüllte Existenz ein wahres Labsal 12 ). „Mandenke sich die Langeweile und Monotonie, welche in den feudalen Sitzen herrsch-ten, um sich eine Vorstellung von der Freude zu bilden, mit der Märchen-dichter und Spielmann (Troubadour , Minstrel) empfangen wurden. Dortoben auf dem Felsen liegt die einsame Veste, durch hohe Mauern umgeben,deren enge Schaulöcher nur ein blasses und trübes Licht einliessen. Kingsumdie Burg dürftige Hütten, knechtische Bauern, innen die Burgfrau mitihren Töchtern, mit ihren jugendlichen Pagen, sämmtlich vom Adel, manch-mal von gefälligem Aeusseren, immer aber ununterichtet und unwissendwie ihre Gebieterinn. Der Burgherr zeichnet sich blos in der Fertigkeitmit dem Schwerte, im Tummeln eines bäumenden Bosses, im Ausschlürfengrosser Humpen Wein aus. Was sollte man in einer solchen Wohnunganfangen? Liebe und Kampf sind die einzigen Beschäftigungen des Edel-mannes, wenn nicht ein Minnesänger ihm von der Liebe singt, oder erseine Lanze im Turnier bricht. Daher, wenn die sechs Wintermonate ohneStreit oder Turnier, wenn die langweiligen Tage und langen Abendemittelst des immer wiederkehrenden Schachspiels vergangen sind,sehnt man sich beim Anbruch des Frühlings nach dem Erscheinen desDichters. Er besingt die Thräne Bayarts, oder Karls Klage als er Oliviersweitschallendes Horn vernimmt“ 18 ).

nemand döbelen, erueemunten, of enig Spil speien sol, dar man Geld meda winnenof verlernen mach, uppe geiner Steden ofte tiden, buten ofte binnen Bockholtnetgesagt, schaktafln werftafeln bozelen (kegel) oft dergliken, ok nit gesagt alleNüjars Awende um der h. dre Könige Awende, war dat dan geschege, mit Vrö-likheide in Gasterien, in gesellschapen, in einen loenen Becken mit tewen Dobbel-steinen, da mesta ogen to werpen). Massmann pp. 14—16.

12 ) Vir nobilis dominus Bizandus de Camino dum more nobilium scaechisluderet pro solatio. Muratori, Ber. It. Ser. XII, 733. Auch wiederholt in Ces-soles-Manuscripten so genannt.

13 ) J. Demogeot, Histoire de la Littcrature franyaise, 3° ed., Paris 1857, p.

61, 62. _

v. d. Linde, Schach«

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