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schiefer daselbst und am Rammelsberge wird häufig vor»Kalkspath und Quarztrümmerchen durchzogen. Auch enthälter bisweilen Kiesnieren und verkieste Ammoniten. So wiebeim Dachschiefer die Einmengung des Glimmers charakteri-stisch ist: so ist dieß auch bei allem Thonschiefer der Grau-wacke der Fall und es ist dieß Merkmal selbst technischum so wichtiger, da sich dadurch in den meisten Fallen derThonschiefer, welcher Ausfüllungsmasse der Gänge bildet vondem Thonschiefer des Nebengesteins unterscheiden läßt.
Der gewöhnliche Thonschiefer des Harzes ist von dunkek-bläulicher und rauchgrauer Farbe; perlgrau bei Elend, amMühleuwege bei Hüttenrode ; dunkeler am Tränkeberge beiClausthal ; von bräunlichrother Farbe am Hengstrücken zwi-schen Clausthal und Ostcrode. Dunkelschwarz auf der GrubeHoheblcck im Bremke bei Lerbach . Dunkelgrau mit rothenFlecken auf der Grube Loren;; bisweilen lichtgrau und sehrdickschieferig mit dem Ansehn von dichtem Kalkstein alsGangansfüllung auf dem burgstadter Zug; kalkhaltig amSparenberge bei Lautenthal , in der Nähe von dichtem Kalk-stein und Dachschiefer, desgleichen im Kloster-grunde beiBlankcnburg; bisweilen sphäroidische Absonderungen in derSchichtung wie am Langenberge; oder ganz kurzklüftig inlauter dünne Prismen getheilt, die horizontal liegen. Schich-ten dieser Art nehmen ein gangartiges Ansehen an, wie amWege zwischen Lautenthal und Zellcrfcld am Kranichsberge,desgleichen im Spiegelthale bei Zellerfeld .
Eine ganz eigenthümliche Natur zeigt der Schiefer alsmilder Thonschiefer, wenn er Gange bildet, oder auch wohlnur sogenannte Muscheln oder faule Gänge die oft nur alsGebirgsschichten zn betrachten sind. Er wird alsdann auf-fallend blau oder auch glänzend schwarz und zeigt sich inlinsenförmige Massen gesondert, welche wie an einander ab-geschoben und gerutscht zum Theil mit Streifen erscheinen.Diese Beschaffenheit des Thonschiefers ist unter andern auchdem rosenbüschcr Gange, wie er mit dem Drei-Steiger-Ortc von der Grube Margarctha bei Clausthal ab übersah-