Band 
Erster Theil.
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Grasnutzung eine namhafte Einnahme. Mastbenutzuug fin-det nur in den Oberforsten Blankenburg und Walkcnried,und auch da nur in geringem Umfange statt. Die Benutzungder Waldfrüchte aller Art, der Schwämme, Kräuter u. dgl.steht jedem frei, und gewähret für viele Menschen, wenig-stens vorübergehend, einen guten Erwerb.

§. 60. Forstliche Technik am herzoglich braun,schweigschen Harze.

Die Köhlerei ist auch hier das wichtigste Gewerbe. SieWird in dem Fürstenthume Blankenburg durch die Hütten be,sorgt, welche dazu und zur Annahme der übrigen Forstpro,ducte ein eigenes Personal unter einem Oberförster, welcherin Haffelfelde wohnt, besolden. Die Forst giebt das Holzgegen einen bestimmten Forstzins ab. In den ehemaligenCommunion-Forsten wird die Köhlerei durch das Forstperso-nal besorgt.

In Ansehung des Technischen und der Lohnbestimmungcnfindet kein wesentlicher Unterschied gegen die Grundsätze statt,welche vom hannöverschen Harze angeführt worden sind. Be,merkenswerth ist noch, daß im Blankcnburgschen von einigenPrivat-Kleinschmieden eine Grubenköhlerei betrieben wird,wozu aber nur das geringste Astholz benutzt werden kann.Bei der Bereitung der Schindeln im Walde und dem Aus-halten der verschiedenen Nutzhölzer wird wie im hannövcr-schen verfahren.

Die Sägemühlen stehen unter besonderer von den Forst,beamten unabhängiger Administration und werden entwederauf herrschaftliche Rechnung betrieben oder es werden ihrenPächtern die Bloche verkauft. Die technische Einrichtung istwie bei den hannöverschen Mühlen, doch sind 5 Sägen diegrößte Zahl, womit sie schneiden, wie z. B. die nebelhölzerMühle, im Budethale unweit Rübeland . Außer dieser be«finden sich solche Maschinen bei Trautenstcin, in Zorge undZ im Radauthale bei Harzburg . Letztere beziehen eine be,trächtliche Menge Bloche aus dem braunlagcr Reviere aufder Achse oder durch Schlittenfuhr.