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Erster Theil.
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eine Temperatur erfordern, bei der ein bedeutender Bleiver-lust statt finden müßte. Jedoch haben neuere Versuche be,wiesen, daß Eisenoxyd»! und Schwefelblei gemeinschaftlichsich in einer nicht so hohen Temperatur zersetzen, als anzu-wenden wäre, um Eisenoxyd für sich zu reduciren. DerSchwefel des Schwefelbleies nimmt nämlich den Sauerstoffdes Eisenoryduls auf, entweicht damit als schweflige Saureund das frei gewordene Eisen kann nun Verbindungen mitdem noch übrigen Schwefel eingehen und das Blei von dem-selben befreien.

§. 91. Schmelzöfen und Gebläse.

Das Verschmelzen der Schliege geschieht in 14 Fuß hohenHalbhohöfen mit Fluggestübbekammern. Nur in der geringenHöhe und dem größeren Schmelzraum.e weichen diese Oefenvon denen der anderen oberharzischen Hütten ab. Hinsichtlichder Höhe bleibt noch Manches zu wünschen übrig; jedoch ver-hindert das Local die Anwendung einer bedeutenderen Höhe.Was die größeren Schmelzraumdimensionen betrifft, so sinddiese des sich in großer Quantität erzeugenden Ofenbruchswegen, wovon weiter unten näher die Rede seyn wird, leidernothwendig. Der Schmelzraum so wie der Kohlensack istim Lichten 4 Fuß tief, ersterer bei der Form 22 Zoll weit,letzterer hat 28 Zoll größte Weite, welche Weite sich bis zurGicht auf 22 Zoll verjüngt; die Höhe der Form beträgt 16Zoll, die Böschung 8 Zoll.

Früher waren lOfüßige halbe Hohöfen, Treppenöfe»deßhalb genannt, weil die Beschickung von der Hüttensohleab eine Treppe hinauf auf die Gicht getragen wurde, imGebrauche. Diese Oefen wurden jedoch im Jahre 1800 ab-geschafft und statt ihrer die jetzt gebräuchlichen 14 Fuß hohenHalbhohöfen eingeführt.

Das Heerdgestübbe besteht aus '/, Lehm, '/-.Kohlen-lösche und '/g Coaksklein. Letzteres macht insbesondere dieStübbe dauerhafter und fester").

In neuester Zeit wird der Lehm bei der Stübbe auf den oberharzischenHütten durch gepochten Thonschiefer ersetzt und verdient in vieler