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Wesen. Am 10. belustigten sich zu Stäfa auf dem Stäsnerstein, der sonst immer unter Wasser ist,viele Leute mit Essen und Trinken, Schießen und Kegelschieben.
18. Februar. Starker Schneefall zugleich mit Wetterleuchten.
31. März. Am nordwestlichen Himmel wurde ein Komet entdeckt, nahe am Sternbild desWidders; der Schweif lange und schmal, der Kern mit röthlichem Lichte erglänzend, mit hellenLichtstrahlen, die in dichtem Büschel senkrecht emporstiegen. Seine Geschwindigkeit mußte eine unge-heure sein. Er kam den Astronomen ganz unerwartet.
6. April verspürte man in Eglisau ein starkes lokales Erdbeben.
10. Juni, Sonntag Abends 6 Uhr, entlud sich über Bubikon und Umgegend ein furchtbaresHagelwetter, das großen Schaden anrichtete.
18. Juni heftiger Sturm, der am rechten Seeufer die Bäume und Reben sehr schädigte.
16. Juli verspürte man mehrere Erdstöße, besonders auch in Eglisau , wo sie sich mit einemstarken kanonenschußähnlichen Knalle ankündigten.
1. August Abends 10 Uhr schlug der Blitz in ein Haus in Affoltern am Albis und zündete,doch konnte der Brand gelöscht werden.
22. August Abends 4^ Uhr brach ein furchtbares Hagelwetter über Eglisau los. DerSchaden an Wein, Hafer, Mohn und durch Schwcmmung ist sehr groß. — Fast gleichzeitig entludsich auch über Grüningen eine Hagelwolke, doch fielen die Schloßen fast senkrecht; einige erreichtendie Größe eines Hühnereies und hatten im Innern einen undurchsichtigen, weißen Kern, umgebenvon zackigem, Wasserhellem Stern.
23. August wurde der schon im Juni von Klinkenfues in Göttingen entdeckte Komet auchin Zürich gegen Nordwest gesehen. Schon gewöhnliche Fernröhren von ganz mäßiger Vergrößerungzeigten den nach oben gekehrten Schweif (28. August). Derselbe nahm fortwährend an Größe zu.Die beste Zeit zur Beobachtung war gleich nach dem Verschwinden der Dämmerung. Am 29. warer in der Nähe des Sterns Denebola im großen Bären. Gegen den 2. September soll er nachden Berechnungen seine kleinste Entfernung von der Sonne und drei Tage später die kleinste Ent-fernung von der Erde erreichen, dabei aber immer noch bei 10 Millionen Stunden von der Sonneund 24 bis 25 Millionen Stunden von der Erde entfernt sein. Bis jetzt ist derselbe noch fürkeinen der früher schon entdeckten Kometen erkannt worden.
24. August entlud sich ein furchtbares Hagelwetter über Wald und Umgegend. Die Schloßenwaren mindestens von der Größe einer Wallnuß. Der Schaden an Gartengewächsen, Sommerfrüchtenund Obst war sehr bedeutend.
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Januar. Am südöstlichen Himmel wurde gegen Morgen im Skorpion ein Kometbeobachtet.
6. Februar. In Seebach und an andern Orten fand man bei Tagesanbruch auf dem frischgefallenen Schnee bei Tausenden von Maden, ähnlich denen im faulen Käse; um 11 Uhr warenfast alle verschwunden, wahrscheinlich in die Erde zurückgekehrt. Es war dies die »kockura nivalis^(Schneespringschwänzchen), die aus der Erde herumkriecht, in der Nähe von Häusern lebt und inden Fußstapfen der Menschen und Thiere ihre Nahrung sucht.
7. und 8. Februar trat das astronomisch seltene Phänomen ein, daß Mars, Venus