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der erste Schnitt und an einigen Orten auch der zweite sehr reichlich ausgefallen. An manchen Ortenhat der Kleeteufel (Orodairobo) sehr geschadet. Der Ertrag an Wein wird von allen Seiten alsausgezeichnet angegeben, sowohl nach Menge als Güte. Das Kernobst gerieth über Erwartenausgezeichnet, Steinobst dagegen ungleich. — Die Herbstsaat kam beim Roggen nach Mitte Sep-tember, bei Korn und Weizen in der zweiten Hälfte des Oktobers bis in den November in dieErde; die Saaten stehen sehr schön. Die Weinreben und Obstbäume ebenfalls.
Von hochbetagten Männern wird dieses Jahr als das fruchtbarste bezeich-net, welches das gegenwärtige Geschlecht erlebt habe.
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Frühlingsbericht. Wintersaat. Das Getreide wird von allen Seiten als schön, jaausgezeichnet angegeben, doch hier und da die Besorgniß ausgesprochen, daß es viel Lagerfruchtgeben möchte, und um Zürich soll viel Brand im späten Weizen sich zeigen. Der Lewat wirdvon Bülach als sehr schön bezeichnet, sonst wird fast überall über Schaden durch die Repskäferchengeklagt. — Die Sommer fr richte konnten von Mitte April bis Mitte Mai allerwärts bei gün-stiger Witterung in den Boden gebracht werden, ebenso Hafer und Gerste. Mähren etwas früherund Runkeln wurden erst im Juni und Juli als Setzlinge verpflanzt. Hanf steht schön. Flachswird wenig mehr gebaut. Mohn (Bülach ) steht, Anfangs April gesäet, sehr schön. Der Stand derWiesen wird fast von allen Seiten als vorzüglich bezeichnet, Wässer- und Berg wiesen weniger gut.Klee, Esper und Luzerne überall sehr schön. Ueber den Erfolg des zum ersten Mal versuchsweisean mehreren Oten angebauten Sorgho (Lorgbum SaeoliÄrutuin) liegen noch keine Berichte vor.Der Stand der Weinreben wird von allen Seiten als schön und vorzüglich angegeben. Die allge-meine Blüthe trat um Mitte Juni ein bei ausgezeichneter Witterung. Kirschen- und Zwetschgenblühten von Mitte April bis Anfangs Mai, Apfel- und Birnbäume Anfangs Mai. Nuß-bäume stehen durchweg schön.
Sommer- und Herbstbericht. Die Getreideernte kann im Allgemeinen als eine guteMittelernte bezeichnet werden, hier und da wurde jedoch über Brand geklagt. Hülsen flüchtegaben einen guten Ertrag; Stangen- und Krupbohnen sogar einen ausgezeichnet guten.Kartoffeln reichlich, aber viele krank. Runkeln, Möhren und weiße Rüben gaben einenbefriedigenden Ertrag; Hanf und Flachs wurden etwas kurz; Lewat fast durchweg mittelmäßigoder gering; Heu und Emd mittelmäßig bezüglich auf die Menge, aber die Qualität wird ge-rühmt. An einigen Orten (Meilen) wurde mit der Heuernte schon Mitte Mai begonnen, ander-wärts fast überall erst in der zweiten Hälfte des Juni. Vom Klee wird der Ertrag fast durch-gehendes gerühmt, besonders der dritte Schnitt. Ueber das Auftreten des Kleeteufels wird seltenergeklagt als in frühern Jahren; die Luzerne gedieh vortMlich. Der auf dem Strickhof versuchsweiseangebaute Sorgho zeigte einen günstigen Ertrag. Der Weinertrag ist äußerst reichlich, dieQualität etwas über mittelmäßig, ein guter Brauchwein. An manchen Orten mußte die Weinlesewegen überhandnehmens der Fäulniß der Beeren zu frühe beginnen. Der Ob st ertrag rst sehr ungleichausgefallen, in einigen Gegenden reichlich, in andern wenig. Um Pfäffikon und Umgegend schadete dasHagelwetter vom 14. August sehr beträchtlich an Obst, Kartoffeln, Bohnen, Hafer, Emd und besondersan Gartengewächsen. Schaden verursachten im Frühjahr die Repskäferchen und die Laubkäfer, späterRaupen, Maulwurfsgrillen, Mäuse und Maulwürse. Der außerordentlich frühe Eintritt des Winters