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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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Geber. Geschenk.

I. Sternwarte.

Herr Bibliothekar Hörner Ein Regenmesser nach der Konstruktion von dem sel.

Herrn Hofrath I. C. Hörner und mehrere Bücher,welche letzterer auf seiner Reise um die Welt (mitKrusenstern) zur Bestimmung der Lage des Schiffesmit sich führte.

L. Die Bibliothek.

Bon den Herren Professoren Regnitz in Eldena, Köhler in Pruntrut, Dufour in Morges ,Brändün in Schaffhausen, Spitzer in Wien, Gallenkamp in Müllheim, Clapardde, de Saussure und Thury in Genf, — Wild, Volley, Kenngott, Escher von der Linth , Semper, Scherr, Zeunerund Wolf in Zürich ; ferner von den Schülern Fockschauer und Ledergerber, von der k. k. geolo-logischen Reichsansialt in Wien , der Lociötö jursssievne ä'öwulation, der Switdsoniall Institution,von der Ilniteä States katent vtüoo, — von den Buchhandlungen Meyer und Zeller und FriedrichSchultheß in Zürich , von der Kantonsschule St. Gallen, von der naturforschenden Gesellschaft inBasel, von der technischen Gesellschaft in Zürich , vom Bundesrathe und den Kantonsregierungenvon Schwyz, Luzern, Zürich, Bern, Baselstadt und Aargau .

Preisaufgaben der eidgenössischen polytechnischen Schule, welche am Schlüssedes Schuljahres L8S6/S? ausgeschrieben wurden

I.

Preisaufgabe ver zweiten Abtheilung oder Ingenieurschule.

Projekt für den Umbau der alten, gedeckten Brücke über die Sihl bei Zürich .

Es werden verlangt:

Als Borbericht.

1. Einige mit Skizzen begleitete Notizen über den Bau und über die Geschichte der altenBrücke, wozu alle erlangbaren Quellen und Zeichnungen benutzt werden dürfen.

2. Auszählung allfälliger Mängel der jetzigen Konstruktion als Veranlassung des Neubaues.

L. Folgende Vorarbeiten.

3. Untersuchung der bestehenden hydro-technischen Verhältnisse mit Rücksicht auf die Frage, obdie jetzige Durchflußöffnung genüge. Im verneinenden Falle ist das Normalprofil des Flusses unddie Weite der neuen Brücke zu bestimmen; die nothwendigen Rechnungen sind mit den allenfallsnöthigen Längen- und Querprofilen des Flusses zu belegen.

4. Bodenuntersuchungen zur Bestimmung der Fundationsart.

5. Vergleichende Kostenberechnungen zwischen den verschiedenen Ueberbrückungsarten.

6. Kostenanschlag der neuen Brücke.

6. Feststellung des Projektes mit Begründung der getroffenen Wahl und kurzer Beschreibungder neuen Brücke.

7. Vollständige Pläne.

8. Definitive Kostenberechnung.