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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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Besondere Preisentwicklungen werden nicht verlangt, sondern es ist allen Projekten ein Preis-vcrzeichniß zu Grunde zu legen, welches beim Vorstände ver Ingenieurschule, so wie auf der Kanzleides Polytechnikums bezogen werden kann.

Zur Ausführung der nöthigen Aufnahme darf das Material der Schule benutzt werden.

Die reglementarischen Preise werden den vollständigsten und richtigsten Ausarbeitungen desbilligsten und zweckentsprechendsten Projektes ertheilt.

II.

Preisaufgabe der vierten Abtheilung der chemisch-technischen Schule.

In wiefern haben die Untersuchungen von Robiquet und Colin, Gaultier de Claubry undPersoz, von Runge, Debus, Stracker, Wolfs, Stiggin, Rochleder, Schunk praktische Bedeutung fürdie Krappfärberei oder den Krappfarbcndruck gewonnen oder zu gewärtigen?

III.

Preisaufgabe der fünften Abtheilung oder Forstschule.

Darstellung und Beurtheilung der verschiedenen Methoden, den Werth der Waldungen zu berechnen.

Für jede dieser Aufgaben können zwei Preise von zusammen 230 Fr. ertheilt werden. Ob undwelche der konkurrirenden Arbeiten mit Preisen zu belohnen seien, so wie in welchem Verhältnissedie genannte Summe auf je zwei Preise zu vertheilen sei, werden die Spezialkonserenzen der zweitenvierten und fünften Abtheilung entscheiden.

Für die Auslagen, welche die Lösung der oben gestellten Aufgaben nöthig machen, kann den-jenigen Studirenden, deren Arbeiten mit Preisen belohnt werden, eine Entschädigung im Gesammt-detrage von 500 Fr. ertheilt werden.

Ueber die Vertheilung dieser Summe auf sämmtliche mit Preisen belohnten Arbeiten wird dereidgenössische Schulrath auf Antrag der Konferenzen der zweiten, vierten und fünften Abtheilungentscheiden.

Um jeden der hiermit ausgeschriebenen Preise können sich alle diejenigen Schüler und Zuhörerdes Polytechnikums bewerben, welche gegenwärtig oder zu der für die Ablieferung der Arbeiten fest-gesetzten Zeit an derjenigen Abtheilung, von der die Preise ausgeschrieben worden sind, Unterrichtgenießen.

Die Arbeiten, welche um die oben ausgeschriebenen Preise konkurriren sollen, müssen spätestensbis Ostern 1859 den Vorständen der betreffenden Abtheilungen mit allen dazu nöthigen Zeichnungenund Rechnungen abgegeben werden rc.

Von den obigen am 10. August 1857 gestellten Preisaufgaben wurde die erste von HerrnBernhard Boisseröe von Köln , Schüler des III. Jahreskurscs der Ingenieurschule, gelöstund vom schweizerischen Schulrathe mit dem zweiten Preise von 100 Fr. belegt.

Die Lösung der zweiten Aufgabe von Herrn Heinrich Kunz von Zürich , gewesenemSchüler des II. Jahreskurscs der chemisch technischen Schule, erhielt den ersten Preis von 150 Fr.23. August 1859. Bundesbl. 1859 II. S. 351.

I.

Preisaufgabe der Ingenieurschule vom 10. August 1859.

Verbindung des projektirten neuen Stadtquartiers im Kratz (in Zürich) mit dem rechten Limmat -ufer und dem Platz vor dem Hotel Bellevue durch eine Brücke.