Das durch Freunde aus sämmtlichen Bezirken verstärkte Komite der gemeinnützigen Gesellschaft desKantonS Zürich :
C. Pestalozzi-Hofmeister.Regierungspräsident Dr. Zehnder.
Alt Bürgermeister H e ß.
Notar Dietrich.
Alt Pfarrer v. Schwerzenbach.Prokurator Spyri .
Ferner aus dem Bezirk Zürich : Professor Hottinger, alt Oberrichter v. Orclli.
- - - Affoltern : Statthalter Hegetschweiler, Kantonsrath Stähli.
- - - Horgen: Statthalter Abegg, alt Statthalter Kölliker , Pfr. Sprüngli.
. - -> Meilen: alt Regierungsrath Fierz, Bezirksarzt Dändliker.
- - - Hinweil: Bezirksgerichtspräsident Weber, Dekan Maser.
- - - Uster : Statthalter Pfenninger, Bezirksrath Weiß, Vikar Urner.
- - - Pfäffikon : Statthalter Gujer, Pfarrer Schund.
- - « Winterthur : Ziegler im Palmengarten, Oberstlt. Fenner, Stadtprästdent
Steiner, alt Erziehungsrath Rüegg.
- - - Andelfingen : Bezirksgerichtspräsident Hablützel, Statthalter Schenk, Be-
zirksarzt Sigg.
- - « Bülach : Statthalter Lauser, Bezirksgerichtsschreiber Denzler, Kantons-
rath Lips, Gemeindspräsident Meier.
Nachdem die Subskription einen erfreulichen Fortgang genommen hatte, und als geschloffenbetrachtet werden konnte, richtete das Zentralkomite für die schweizerische Nationalsubskription nach-stehende Adresse an die hohe Bundesversammlung.
An die hohe Bundesversammlung der schweizerischen Eidgenossenschaft.
Herr Präsident!
Hochgeachtete Herren!
Die Unterzeichneten dürfen voraussetzen, daß Ihnen der von Genf ausgegangene Vorschlag einerNationalsubskription, um die Tilgung der noch rückständigen Sonderbundsschuld zu erleichtern, der An-klang, den dieser Gedanke überall im Vaterlande gefunden hat, so wie die Bildung eines Zentralkomite zurLeitung und möglichst übereinstimmenden Durchführung dieser Angelegenheit bekannt seien.
So verschieden auch der politische Standpunkt der zahlreichen Eidgenossen sein mochte, die dieserSubskription ihr Interesse und ihre Unterstützung zuwendeten, so unzweideutig ergab es sich hingegen, daßAlle in dem Hauptgedanken einer möglichst schnellen Beseitigung der Folgen des hinter uuS liegendenBürgerkrieges, der dadurch erleichterten Annäherung aller Eidgenossen und der aus rückkehrender Eintrachtneu erblühenden Stärke des Vaterlandes zusammentrafen. Einmüthig erklärten sich in diesem Sinne diesämmtlichen Abgeordneten zum Zentralverein, und aus dieser Uebereinstimmung ging der Auftrag hervor,den die Unterzeichneten erhielten, das ehrerbietige Ansuchen an Sie zu stellen: