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und es ist überhaupt schwieriger Reparaturen in ältern Gebäuden richtig zu veranschlagen als beiNeubauten.
3. Gebäude für polizeiliche Zwecke.
185 l.
Auf dem Dachboden der Hauptwache in Zürich wurden zwei neue Gefangenschaften ein-gerichtet und diejenige im Erdgeschoße Verb essen (Kosten 800 a. Fr.).
1852.
In der Strafanstalt wurden stakt den Schlafzellen für die Männerabtheilung 8 beaufsichtigteSchlafsääle eingerichtet, ferner 6 neue Dunkelzellen, ein Krankenzimmer und mehrere Aufseher-Schlaf-zimmer, so wie eine Verwalterwohnung in der ehemaligen Arztwohnung, die Erweiterung desSchreinersaals und die Errichtung eines Möbelmagazins, die Vergrößerung der Kochhcerde: Kosten4200 Fr., wobei die von den Sträflingen selbst geleistete Arbeit nicht berechnet ist, da sie nichtbezahlt wurde.
1853.
wurden in der Strafanstalt von den eigenen Arbeitern verschiedene Verbesserungen ausgeführt(Kosten 1500 Fr.). In 12 Einzelnzellen wurden die Fenster verändert. Das durch Abgang derPolizeiwache disponibel gewordene Zimmer wurde zum Viktualienmagazin umgewandelt, eine Ver-bindung der Küche mit dem Hauptkeller hergestellt; für die Senkkästen Abzugstollen angelegt; dasWaschhaus mittelst einer kupfernen Röhre mit dem Dampfofen, der bisher nur zur Zimmerheizungdiente, verbunden, so daß nun im Waschhaus gar nicht gefeuert werden muß u. s. f.
1854.
In diesem Jahre betrugen die Kosten für Fensterveränderung 1600 Fr. Außerdem wareneinige Reparaturen am Ofen und Mobiliar in der Hauptwache erforderlich.
1855
Auf der Lagern wurde das fast gänzlich demolirte Hochwachthäuschen wiederhergestellt.(Kosten 920 Fr. 20 Rp.) — Die Fuhren zu dieser Baute leistete Herr alt Regierungsrath Krauerunentgeldlich. — In der Strafanstalt wurden 40 Zcllenfenster verändert, und mit geripptem Glasversehen und so konstruirt, daß der obere Theil sich nach innen öffnet; dabei bleibt die Zelle hell,kann gelüstet werden und das Herausschauen der Sträflinge wird verhindert.
1356.
Auf der Hauptwache mußte ein neuer Boden gelegt und ein Cylinderofen hergestelltwerden. In der Strafanstalt wurde das Dach über dem Schreinersaal mit Schiefern neu eingedeckt,im Innern gemeißelt und die Gasbeleuchtung eingerichtet.
1857.
Der Tröcknersaal wurde in einen großen Schustersaal umgewandelt, die Tröcknerei auf dieWinde (Dachboden) des Kornamts verlegt, ein Abtritt für den Wollweber-, Schuster- und Schneider-saal außerhalb am Beatenrain angebracht, für die Brunnen neue irdene Teuchel gelegt, aus demBureauzimmer des Direktors zur Erleichterung der Kommunikation eine Thüre angebracht; zwischendem Hof des Schreinersaals und der alten Oetenbachcrkirche eine Treppenverbindung hergestellt, umden Transport von Lagerholz, Möbeln und Wäsche, wofür nun letztere sowie die sogenannte Straß-