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Mobiliar wurden im Sitzungssaal des Regierungsrathes und in der Vorlaube Teppiche (912 Fr.15 R.) und im Hochschulgebäude Glaspulte für die geologische Sammlung (659 Fr. 50 R.) ange-schafft. Die Bezirkslokalitäten Horgen, Hinweil, Uster, Wintcrthur und Andelfingen erhielten dasnöthige Mobiliar sowohl in die Gerichtshäuser als in die Gefangenschaften (Kosten 65l2 Fr. 99 R.)
1855.
Das Holzmagazin am Hafen erhielt einen Anbau für das Aufbewahren von Schieferkohlen.In der Staatskanzlei wurde die Staatsschreiberwohnung ausgemalt und tapezirt. Im Kornamts-gebäude die obere Küchenseuerung verbessert, im Postgebäude neue Fußboden in die Güterexpedi-tionsräume gelegt u. s. s. — In der Bezirkslokalität Affoltern wurden zur Vollendung der erfor-derlichen Bauten Fr. 876. 71 R., in Meilen (Gerichthaus und Gefängnißbau) Fr. 2l38. 88 R.,Uster Fr. 1162, Regensberg Fr. 746. 61 R. und zu Ergänzung des Mobiliars in Horgen Fr. 436.35 91., Hinweil Fr. 388. 08 R., Winterthur Fr. 216. 70 R., Andelfingen Fr. 131. 99 R. ver-wendet, im Ganzen Fr. 1179. 08 91. und für die Bauten Fr. 6694. 86 91.
1856.
Der obere Gerichtssaal im Obmannamt erhielt eine neue Bemalung, Vorhänge und Teppiche,im Steinhaus wurde in der Staatsschreiberwohnung ein neuer Kochheerd hergestellt und im Postgebäudemehrere Zimmer mit neuen Fußböden versehen. Die Gasbeleuchtung wurde im Rathhaus, Obmann-amt, Kantonsschule, Turngebäude, Polizcigebäude, Stiftsgebäude und in der Strafanstalt eingeführt.— Neu möblirt wurden die Bezirkslokalitäten Pfäffikon (für Fr. 2806. 54 R), Bülach (fürFr. 1074. 51 91.).
1857.
Die unmittelbaren Staatsgebäude erforderten nur den gewöhnlichen Unterhalt. Dagegen warnoch in die Bezirkslokalität Zürich das Mobiliar theilweise ergänzt (für Fr. 5496. 04 R.); ebensowaren im Jahr
1858
nur die gewohnten Unterhalrungskosten nöthig mit Ausnahme von Fr. 1027. 35 R. für die Be-pflasterung der Einfahrt ins Postgebäude mit Holzpflöcken. An Mobiliar wurde dasjenige im Gericht-hause Zürich ergänzt.
1859.
Die unmittelbaren Staatsgebäude erforderten außer den gewöhnlichen Unterhaltungskosten keineweitem Ausgaben, eben so wenig das Mobiliar.
1860.
Wiederholte Entwendungen von Brennmaterial aus dem Holzmagazin machten die Erstellungeiner soliden Umzäunung nöthig. — Die Verlegung der Domänenverwaltung in das Erdgeschoßdes Rathhauses verursachte größere bauliche Veränderungen als vorhergesehen worden waren. ImPostgebäude wurde, jedoch ohne Kosten des Staates, ein geräumiges Lokal für die Telegraphenver-waltung eingerichtet. — An Mobiliar wurden für das Bezirksgefängniß Zürich 25 und für dasjenigein Hinweil 12 Stück neue wollene Decken angeschafft. — An die Herstellungskosten für die Gas-beleuchtung in den Schwurgerichtslokalitäten und dem Bezirksgefängnisse zu Winterthur betheiligtesich der Staat mit der Hälfte.