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der Finanzdirektion und im Ausstandszimmer des Regierungsraths statt (Kosten 1524 a. Fr.). In derStaatskanzlei wurden zwei Zimmer für die Justizdirektion mit a. Fr. 1450 eingerichtet. — Repara-turen von minderm Belang fanden im Postgebäude, in der Stiftsverwalterei und im Schütten-gebäude zu Töß statt.
Bedeutende Anschaffungen von Mobiliar erforderte die Ausstattung des Regierungsrathssaalsund der Direktionslokale und die Remedur desjenigen in den eilf Bezirkslokalitäten; erstere kosteten4650 a. Fr., letztere 1187 a. Fr.
Die Hauptbaute bildet aber das 1850 begonnene neue Salzhaus am obern Quai; in diesemJahre wurde der innere Ausbau des Administrationsgebäudes vollendet und auch das Magazin-gebäude unter Dach gebracht. Die ganze Baute wurde im Jahr
1852
vollendet und kostete laut Generalrechnung 92433 a. Fr., wovon zirka 47000 a. Fr. auf das Ad-ministrationsgebäude, 40700 a. Fr. auf das Magazingebäude und 5000 Fr. auf die Bauleitungfallen. Das ganze Gebäude wurde anfangs 1853 der Finanzdirektion übergeben. Weitere Bautenin unmittelbaren Staatsgebäuden fanden im Kornamtsgebäude statt (Ausweißen der Schütten und Ver-besserung der Stallungen); im Obmannamt Vollendung der Einrichtungen in den Direktionsloka-len, neue Dampfheizungseinrichtung, deren Erstellung mit sehr großen Schwierigkeiten verbundenwar. Im Postgebäude verschiedene Einrichtungen für das telegraphische Bureau, Eintäfcrung desBriefträgerzimmers, Herstellung des Bassins im Hof und neue Bcpslasterung des letztem (Kosten4133 a. Fr.), Verlegung des Zeitungsbureau und Abtrennung eines Passagierbureau vom Brief-postbureau und Einrichtung eines neuen Lampenmagazins. — Das Mobiliar kostete zirka Fr. 3600(darunter ein Teppich in den Obergerichtssaal und ein Leuchter in den Regierungsrathssaal).
1853.
In Folge der Einführung des Geschwornengerichtes wurde im Obmannamt eine wesentlicheBauveränderung nothwendig. Der ehemalige Obergerichtssaal wurde in einen Saal für die Krimi-nalabtheilung des Obergerichts, in welchem auch die Sitzungen des Schwurgerichts gehalten werden,das Lesezimmer in das Ausstandszrmmer für die Richter, das ehemalige Ausstandszimmer in dasZimmer für die Zeugen umgewandelt, und den Advokaten wurde auf dem ersten Stockwerk, wosich nun im ehemaligen Kriminalgerichtssaal die Zivilabtheilung des Obergerichts befindet, em Zim-mer angewiesen (Kosten ohne das Mobiliar zirka 1200 Fr.). — Die Gesammtkosten der Dampf-heizungseinrichtung im Obmannamt betrugen 22500 Fr. (die dazu erforderliche Bauarbeit mit zirka6000 Fr. inbegriffen). — Das alte ehemalige Amthaus Oetenbach, das in Folge der Aufhebungdes Kantonalverhöramts für das Justizwesen entbehrlich geworden, wurde mit einem Kostenaufwandvon zirka 800 Fr. wohnbar gemacht. Im Rathhaus wurde im Sitzungssaal des Regierungsrathsein Parketboden gelegt und der große Ösen umgesetzt (zusammen zirka 1200 Fr.); im Postgebäudewar bedeutende Dacharbeit, Anbringung neuer Pflasterdecken unter den Vorhallen, Verkittung derAltanen und zwei neue Dachlichter in den beiden Küchen rc. erforderlich (Kosten zirka 1000 Fr.). —Das Mobiliar kostete 6200 Fr. besonders für die neuen Schwurgerichtslokale.
1854.
Außer den gewöhnlichen Reparaturen mußte am Postgebäude die Dachung der Remise einerdurchgreifenden Verbesserung unterworfen und die alten liegenden Glasfenster beseitigt werden. An