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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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2) Herr Major Stapfer in Horgen, K. Zürich (Ehrengabe der Stadt Zürich: 20 Napoleons und

eine Medaille).

3) „ I- Schoch von Fischenthal , K. Zürich (200 Fr. von der Regierung des K. Zürich).

4) „ Büchsenmacher Herrmann von Baar, K. Zug (der Stutzer von Herrn Escher, Wyß u. Comp.

und Zulage, zusammen 200 Fr.).

5) ,» I- Hüni von Meilen, Zürich (das Oelgemälde und 100 Fr., zusammen 180 Fr.).

In der Stich scheide Uri:

1) Herr Lieutenant Landwing von Zug.

In der St ich scheide Schwyz :

1) Herr Jneichen von Frauenfeld, K. Thurgau.

In der Stichscheibe Unterwalden:

1) Herr Zimmermann, Kaufmann, von Brugg , K. Aargau.

In der Stichscheibe Luzern:

1) Herr I. Preisig von Herisau , K. Appenzell.

In der Stichscheibe Zürich :

1) Herr I. I. Schwarz von Brugg, K. Aargau.

In der Keyrscheibe erhielt die erste Gabe mit einem ganz runden Zweckschuß: Herr I. I.Graf von Brugg , K. Aargau.

Die meisten Nummern in der Kehrscheibe schoß:

am

i.

Tage Herr Benzinger von Wald, K. Appenzell,

mit 88 Nummern.

die zweitmeisten Herr I. Staub von Wädensweil, K. Zürich,

.. 57

2.

,,

Herr Bänziger von Wald,

., 53

3.

„ I. Staub von Wädensweil,

„ 35

,,

,,

1.

„ A. Hasler von Männedorf , K. Zürich,

„ 27

5.

„ I. Bär von Männedorf , K. Zürich,

„ 25

und Herr H. Schmid von Küsnacht , K. Zürich,

„ 25

6.

,,

„ I. Bär von Männedorf ,

„ 30

7.

„ Keller-Lamberg von St. Gallen,

„ 28

8.

,, Hauptmann Ernst von Zollikon, K. Zürich,

„ 31

Für die meisten Nummern in allen acht Tagen theilten sich die beiden ausgezeichneten Schützen

Bänziger von Wald und Staub von Wädensweil, welche die gegenseitige Konkurrenz aufgegebenhatten, in die beiden ersten dafür ausgesetzten Preise.

Die Gaben in der Bundesscheibe betrugen 6-190 a. Fr., mithin 992 a. Fr. mehr, als derSchießplan versprach.

Die Stichprämien forderten 678 a. Fr. mehr, als der Voranschlag berechnet hatte; und dieKehrprämien übertrafen den Voranschlag um 1690 a. Fr.

Ungeachtet die Summe aller Ausgaben für dieses Schießen nahe an 31100 a. Fr. anstieg, sobrachte es doch den Festgebern einen nicht unansehnlichen Gewinn.

Am letzten Tage (Samstag den 10. Mai) wurde noch bis Abends 8 Uhr geschossen, und ob-gleich über 100000 Schüsse gethan wurden, hatte man Dank dem Himmel und den trefflichen