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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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81 Straße von Seebach nach Weiach über Rümlang und Niederglatt. 1852 mußteeine Einsenkung bei Raadt an einer Sumpfstelle unterbrochen und durch Feldtollen entwässert werden,auch wurde ein stärkeres Steinbett gelegt. 1853. Vollendung der Straße, Aufführung einer Bach-mauer in Rümlang, Schutzwehren; 1854 nachträgliche Erbauung einer Tolle in Neerach.

9) Straße von Oberstraß nach Murzeln bis an die Aargauer Grenze über Affoltern und Dielstorf wurde schon im Jahre 1848 vollendet.

10) Straße von Unterstraß nach Oetweil über Höngg bis an die Aargauer Grenze.1852 mußte für Gewinnung von Straßenmaterial im Hard eine Landparzelle von 11200 fZ' beimRuchenstein und im Dorf Höngg ein Haus angekauft werden. 1854. Nach Erbauung des Viaduktsbei Wipkingen über die Straße mußte diese von der Nordostbahn auf eine Strecke von 438' neuangelegt werden, wobei zu Vermeidung einer unschicklichen Biegung eine weitere Korrektion von312' Länge vom Staate übernommen wurde. Bei Engstringen wurde der Abbau des steilen Risi-rains in Angriff genommen. 1855. Von den 2 Projekten für die Korrektion der Abtheilung Oet-weil über Oberötweil mit 7 °/g Steigung und 3526' Länge oder durch die Haldenreben mit 5,3 °/gSteigung und 2877' Länge wurde letzteres ausgeführt. 1856 wurde die Korrektion der ganzenStraße vollendet.

10a) Straße von Schlieren nach Engstringen. An der schon im Jahr 1848 voll-endeten Straße mußte noch 1857 die rechtseitige Zufahrt zur Limmatbrücke gegen Weiningen her-gestellt werden.

106) Straße von Weiningen nach Regensdorf . Im Jahr 1855 wurden 2 Projekt-linien für den Durchgang der Straße die eine durch das Dorf Regensdorf , die andere am Dorfevorbei vorgearbeitet, von denen die erstere obgleich kostbarere vorgezogen wurde. 1858 waren nurnoch einige Ergänzungsarbeiten nöthig.

11) Straße von Zürich über Albisrieden nachKnonau. 1851. Voruntersuchungen,Vermessungen und Nivellements in zwei Hauptlinien, die eine von der Rist bei Birmensdorf überden Ettenberg, Wettschweil, Bonstetten bis Hedingen, die andere von der Risi über Dorf Birmens-dorf, Fildern bis außerhalb Bonstetten . 1852 beschloß der Regierungsrath die letztere Linie miteinigen Abänderungen; die Straße mit Einschluß des Baues der Reppischbrücke wurde in Akkordgegeben und sofort in Angriff genommen. 1853 wurde die Linie von Birmensdorf über Wengi,Hirschenbach und Letten nach Bonstetten einzuhalten beschlossen; für die der Gemeinde Bonstetten überbundenen Leistungen mußte dieselbe aus exekutivem Wege belangt werden. 1854. Vom Kapf-rain bis Hedingen und Affoltern waren 2 Linien ausgearbeitet, von denen die untere durch dasDorf Hedingen angenommen und in Akkord gegeben wurde. 1855. Abgeschlipfte Borde in der Fil-dern mußten durch Flechtzäune gesichert werden. Zwischen Hedingen und Affoltern wurde der Baudurch endlose Reklamationen und ungemessene Entschädigungsforderungen wie durch Einsprachen derGemeinderäthe wegen auferlegten Gemeindelasten u. s. f. verzögert. Im Dorfe Affoltern erhielt eindrittes Projekt längs dem rechtseitigen Ufer des Dorsbachs die Genehmigung der Regierung. 1856.Auch in diesem Jahre verzögerten zahllose Einsprachen und Forderungen der Anstößer den Bau.1857. Erstellung neuer Bachmauern im Dorfe Affoltern . 1858. Ein Erdschlipf am Albisriederbergmußte durch Feldtollen, Flechtwerke und zuletzt durch Trockenmauern unschädlich gemacht werden.1859 und 1860. Vollendungsarbeiten auf den Abtheilungen Kapfrain bis Mettmenstetten.