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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
Entstehung
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567
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Zusammenzug der Ausgaben des Staates für die neuen Bauten und außerordentlichen Arbeiten

auf Straßen erster und zweiter Klasse:

an EntschLb. fürLandabtretun-

1851a. W.

1852n. W.

1853

1854

1855

1856

1857

1858

1859

1860

gen u. dgl.für den Bau vonBrücken, Tollen

47425.45

41386.16

35545.84

25485 46

36631.79

54253.80

17230.10

3023235

4381.95

269.68

und Mauernfür Erdarb., Be-kiesung, Schutz-wehren , Mar-

79336.58

50539.09

29491.52

14614.89

16738.38

19984.31

10228.08

7528.72

6602.93

2470.82

chen rc.

63544.45

53851.90

30181.57

46725.97

30609.54

34254.99

23335.73

20149.11

21993.91

1022.01

für allg. Auslagen

4259.88

6237.47

4052.50

—

—

—

—

—

—

—

Sa. all. Ausgaben

>94566 36

152014.63

99271.23

86826.32

83979.71

108493.10.50794.41

57910.18

32978.79

3762.51

0. Uebersicht der Leistungen des Staats für Straßen dritter Klasse.

1851

1852

1853

1854

1855

1856

1857

1858

1859

1860

Für techn. Vorarbei-

ten auf Straßen

15

14

31

12

11

8

16

12

9

8

Länge der Straßen

in Fuß

136541'

65377-

160827-

196432'

102244'

75438'

100763-

156524-

89364'

69965-

Kosten

2194.24

1066.59

2159.46

2702.36

1526.96

1178.93

1407.24

2390.53

1737.68

1059.97

Für Bauaufficht der

Straßen

8

6

25

6

6

9

15

13

14

8

Länge der Straßen

in Fuß

141416-

—

—

_

—

32786-

57445-

63954-

74250-

58696-

Kosten

3836.84

—

—

—

—

2446.04

1406.24

1266.24

2240.17

1633.16

Für StaatSbeiträge

an Gemeinden

18

11

19

16

21

19

17

16

23

10

Länge der Straßen

in Fuß

69947'

53755'

78626'

108I7I'

139289-

97398'

97715'

64599'

93356-

51006-

Beitrag an Geld

21536.08

22013.68

34802.50

54243.50

49490.—

31650.-

36998.2^ 28999.54

40970.—

24720.—

III. Ausgaben des Staates für Herstellung von Hoch Wasserschädigungen.

Die Arbeiten für die im Jahre 1846 entstandenen Hochwasserschädigungen waren ungeachtetder Anstrengungen der frühern Jahre bis 1851 noch lange nicht vollendet als am 17. und 18. Herbst-monat 1852 neue Zerstörungen durch das außerordentliche Anschwellen der Gewässer zu beklagenwaren, die mit Ausnahme weniger Gegenden fast alle Theile des Kantons betrafen. Zwar bliebender Rhein, die Reuß, die Limmat und die Sihl innerhalb ihrer Schranken; um so gewaltiger da-gegen waren die Anschwellungen der Glatt, der Töß und der Thür, von denen namentlich die beidenersten ihren höchsten Stand überstiegen und die Thalfläche hoch überflutheten. Alle die zahlreichenBergbäche wurden zu Waldströmen, die mit reißender Schnelligkeit ihre Ufer übersteigend, sich ver-heerend in die Thäler stürzten. Die kleinsten, dem Auge sonst kaum bemerkbaren Wasserrunse wuchsenzu wilden Bächen an. In erschreckendem Umfang traten Bodenablösungen und Erdschlipfe auf, undes gab Gemeinden, in denen man bis an 80 solcher zählte. Eine unmittelbare Folge dieser Ver-heerungen war eine plötzliche Unterbrechung sehr vieler, selbst der wichtigsten Verbindungen, so daßdie Direktion der öffentlichen Arbeiten alle ihr zu Gebote stehenden Hülfsmittel und alle Beamteund Angestellte mit Zuzug anderer Sachkundiger aufbieten mußte, um die unterbrochenen Berbin-