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Nachdem schon im vorigen Jahre der Regierungsrath beschlossen hatte, daß die Karte des KantonsZürich in 32 in Farbendruck auszuführenden Blättern lithographirt werden sollte, mußten nun dienöthigen Einleitungen dazu getroffen werden, welche zahllosen Arbeiten zu detailliren hier nicht derOrt sein dürste.
1853.
Es mußten noch bei 26 politischen Gemeinden, die nicht zugleich Kirchgemeinden sind, dieGränzen vollständig aufgenommen, bei 10 andern ergänzt werden. Ferner waren die Höhenhori-zontalen des Zürichsee -Beckens durch Tiefenmessungen zu bestimmen. Die Lothungen besorgteHr. Jng. Denzler vermittelst eines eigens dazu verfertigten sinnreichen Apparats unter Beihülfe desHrn. Jng. Helm. Von 268 Tiefenmessungen (auf Blatt XXII. Küßnacht) liegt der tiefste Punkt436 Fuß unter dem mittlern Seewasserspiegel. Diese Grenzen und Tiefenmessungen mußten indie Ausnahmsblätter eingetragen werden. Bis zum Schlüsse des Jahres wurden die Blätter XV Ky-bürg, XIX Fehraltorf, XXIII Wer, - ferner XXII Küßnacht, XVIII Zürich und XIV Klotengrößtentheils von Hrn. Graf auf den Stein gezeichnet und die drei ersten dem Verkauf übergeben.Zeichnung und Lithographie sind mit ausgezeichneter Genauigkeit und Sachkenntniß ausgeführt.
1854.
Zu Vervollständigung der Karte wurden von 18 Gemeinden die Grenzen aufgenommen, fernervon Erlenbach-Rüschlikon aufwärts bis Rappersweil 845 Tiefenmessungen im Zürichsee ausgeführt,so daß nun die Gestaltung des Seebeckens durch 1113 Sondirungen genau bestimmt werden konnte.Nach diesen Messungen ist bei mittlerm Stande des Seespiegels oder bei 408,6 Meter — 1362Schweizerfuß über Meer die tiefste Stelle zwischen Tischenloo und Herrliberg 142,6 Meter oder475,3 Schweizersuß unter dem mittlern Seestand'e (also 18 Meter oder 60' tiefer als in der Ge-gend der Au, wo man bis jetzt die größte Seetiefe vermuthet hatte). Für den Druck vollendetwurden die Blätter XI, Winterthur und XXVI Horgen , und die Hälfte des Blattes XIV Kloten.XVIII Zürich, sowie das Ucbersichtsblatt.
1855.
Zu Vervollständigung der Karte mußten die Grenzen einer Anzahl politischer Gemeinden unddie neu angelegten Straßen vermessen und eingetragen werden. Diese Vermessungen wurden vonHrn. Jng. Karl Pestalozzi ausgeführt. — Auf Stein gezeichnet wurden die Blätter XVII Die-tikon, XXI Birmensdorf , XIII Regensberg.
Seit dem Erscheinen der Kantonskarte sind mehrere Beurtheilungen derselben erschienen, diealle mit ungetheiltem Lobe sowohl bezüglich auf den Fleiß, als die Schönheit und Genauigkeit derAusführung sich aussprechen.
1856
wurden zu Vervollständigung des Blattes XXX Hirzel die in neuester Zeit gebauten Straßenin dieser Gegend durch Hrn. Ingen. Diezinger aufgenommen. — Die Arbeiten für die Verviel-fältigung der Karte wurden mit Eifer fortgesetzt, so daß drei Blätter XHl Regensberg, XXVAffoltern und XXX Hirzel, herausgegeben werden konnten. Außerdem wurden zwei weitere BlätterXXIX Knonau und XXVII Stäfa in Arbeit genommen. In Folge der im Jahr 1842 zwischender Regierung des Kantons Zürich und dem eidgenössischen Kriegsrath abgeschlossenen Uebereinkunfthatte der Kanton dem topographischen Büreau in Gens außer der Aufnahme der Karte noch ein