faktisch als Civilgemeinden bestanden haben, wurden seither vom Reg.-Rath nicht als solche anerkannt.) Die Gemeindetheilt ilch ferner in 7 Schulgemeinde»: Bärentsweil. Adentsweil, Bettsweil. FehrenwaltSberg, Hof, Thann, Wavversweil.— Die Schul- und Civilgemeinde Bärentsweil umfaßt die Ortsnamen: Breitenmatt, Bußenthal <z. Thl.), Grasacker,Hinterberg, Hütten, Hungerzelg, Lauberfeisen, Latten, Löbli, Oberdorf. Scheurli, Stockacker, WaswieS und Zeig; — dieSchul-und Civilgemeinde Adentsweil umfaßt die Ortsnamen: Adentsweil )od. Adetschweil», Amt, Burgweid, Hinter-Wagcn-bürg, Bürgenweidli, Eglen, Tannacker. Binz , Tobel und Weid. — Die Ichulgemeinde BettSweii umfaßt die Ortsnamen:Bettsweil, Abis, Allenberg, Mattscheuer, Rellsten, Vorder-Bettsweil, Wirzweil, Zelg. — Die Schulgemeinde Fchrenwaltens-ierg begreift den Weiler Febrenwaltensberg oder Kleinbärentsweil. — Die Schulgemeinde Hof umfaßt die Ortsnamen:Hof, Bußenthal «z. Th.i, Hofscheuer, Mühlekram und Müdspacb. — Die Schulgemeinde Thann begreift die Weiler Thann,und Thal. — Die Schulgemeinde Wappersweil (oder Wappenschweili umfaßt den Ortsnamen Wappensweil, Eichscheuer,Höllenstein, Hollenweidli, Maiwinkel, Schmärscheur, Stock, Stockrüti, Wäseri und Waltsperz.
1851. Die im Jahr 1849 in Bäretsweil gegründete Seidenweberschule erhielt einen Staats-beitrag von 1000 Fr. — 1852. Die Gemeinde arbeitete an der Straße von Bußenthal nach Hin-terburg und durch das Rüeggenthal nach Wirzweil. — 1853 erhielt die Gemeinde aus dem Legatdes sel. Hrn. Hürlimann-Landis von Richtersweil die Summe von Fr. 2500. — 1854. In derNacht vom 28/29. April brannten im Gupf, Gemeinde Bäretsweil 10 Wohnungen ab, wobei 46Personen obdachlos wurden. Man vermuthet Brandstiftung. — Auf 100 Einwohner erhält dieGemeinde I Vr Malter Kernen ü 30 Fr. per Malter aus den Staatsvorräthen und an die Armen-ausgaben einen außerordentlichen Staatsbeitrag von 600 Fr. — An den am 10. Juni erlittenenHagelschaden im Betrag von 505? Fr. 40 R. erhielt die Gemeinde von der Regierung einenUnterstützungsbeitrag von 300 Fr. — 1855, Januar. An die Kosten des Baues der Straße vonBußenthal bis Wirzweil erhielt die Gemeinde Bäretsweil einen Staatsbeitrag von 2300 Fr. —18. April brannten in Bäretsweil 3 Häuser ab. (Assekuranz 3200 Fr.) — 1856, 23. Juni beschloßdie Gemeinde das bisherige Jnfanterieschützengut dem Armengut einzuverleiben. — 1859. Am21. Juli Nachmittags brannte das Oberdorf Adetsweil fast ganz ab, wobei 33 Haushaltungenmit 130 Personen obdachlos wurden; dabei verbrannte u. A. auch der größte Theil des in denbeiden Häusern des Bezirksrathschreibers aufbewahrten Archives des Bezirks Hinweil. — DieSchützengcsellschast am Allmann, die bei dem eidgenössischen Schützenfeste in Zürich 13 Bechergewonnen hatte, steuerte bei einem frohen Anlaße den Brandbeschädigten 100 Fr. und durch dieHülssgesellschaft wurden Fr. 2186. 60 in 155 Gaben und 27 Gaben an Wäsche, Kleidern undHausgeräthe eingesandt. — 1860. Erhielt die Holzgenoffenschast Adetsweil die Bewilligung zueinem außerordentlichen Holzschlag von 200 Klaftern, behufs Wiederaufbaus der abgebrannten Häuser
BafferSdorf.
iJm Volksdialekt Wasserstorf. Urkundlich 1155 PaScelstorf und Bazzelstorf, 1158 Baseelsstorff und 1252 Bazzilstorf rc. Dorf des Bazzil.,
Bezirk Bülach. Kirchgemeinde. Aus den politischen Gemeinden BafferSdorf und Nürensdorf bestehend. VII. Militär-bezirk. 2. Notariatskreis Kloten . Die politische und Schulgemeinde BafferSdorf begreift einzig das Dorf gl. Namens. Diepolitische Gemeinde Nürensdorf s. d. Art.
1851. Bei dem Dörfchen Breite, Gemeinde Bassersdorf , fand man Ueberreste römischerStraßen. — 3. Juli, Abends 5>/z Uhr schlug der Blitz zu Bassersdorf in eine mitten imDorfe stehende Scheune, zündete aber nicht, doch wurde ein Knecht am rechten Arme stark ver-wundet. — 1852. 17/18. Sept. riß der angeschwollene Bach die mit schweren Steinplatten