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bedeckte Brücke und einen Theil eines schönen Gartens mit sich fort, und füllte alle Keller mitWasser. — 1853. Die Gemeinde legte eine neue Straße 4. Klasse an vom Dorf bis auf dieBannscheide gegen Birchweil. — 1854. 23. Januar brannte auf Breite ein großes Haus ab. —In der Nacht vom 30/31. Januar wurde in der Wohnung des Gemeindspräsidenten eingebrochenund ein Raub an Geld und Schuldbriefen im Werth von 4000 fl. verübt. Am 31. Januarwollte der Dieb die Briefe aus der Meisenbank deponiren, wurde aber bei diesem Anlaß durchZufall erkannt und verhaftet. — 1855. Es gelang endlich, mehrere Personen von Bassersdorf wegen Seidendiebstahl und Unterschlagung zu verhaften, die dann vom Bezirksgericht bestraftwurden. — 16. März brannten in Baltensweil (Kirchgemeinde Bassersdorf) 3 Häuser ab, die von7 Haushaltungen mit 33 Personen bewohnt waren. (Assekuranz 21000 Fr.) Zwei der Brand-stiftung verdächtige Subjekte wurden verhaftet. — Mit Rücksicht aus die baldige Inbetriebsetzungder Eisenbahnstrecke Winterthur-Oerlikon hob das Eidgen. Post-Departement das Postbüreau Bal-tensweil aus und wandelte die Postablage Bassersdorf zu einem solchen um. — 1856. Der blindeSänger und Dichter Heinrich Brunner von Bassersdorf , dem man u. a. das schöne Lied «IhrBerge lebt wohl" zu "danken hat, starb in Basel. — 1859. Dem Armengute Bassersdorf ist einLegat von Fr. 200 von dem in Zürich verstorbenen Bratwurster Roscnstock zugefallen. — 1860.30. Januar. Die Gemeinde Bassersdorf erhält die Bewilligung zur Totalbereinigung ihres Grund-protokolls. — Juli. In Baltensweil erschoß ein Müllersohn seine Geliebte, (die aber erst am24. Juli in Folge der Verletzung starb), dann sich selbst, weil er die Einwilligung zu seiner Vcr-heirathung von den Eltern nicht erhalten konnte.
«Bauma kommt schon sehr früh urkundlich vor und bedeutet Hof bei Bäumen.
Bezirk Pfäffikon. Kirch-, politische und Civilgemeinde. IV. Militärbezirk. 3. Notariatskreis Pfäffikon. Die CivilgemeindeBauma besteht bloß aus dem Dorfe Bauina, der übrige Theil der Gemeinde steht unter keiner besondern Verwaltung. Bauma zählt die Schulgemeinden: Bauma , Undalen. Blittersweil, Lipperschwendi.—Die Schulgemeinde Bauma umfaßt die Ortsnamen:Bauma , Alt-Landenberg, Akauw, Auw, Bad, Bliggenschweil, Böndler, Ehretgut, Grunholz, Gublen, Hörnen, Hinterwies,Halden, Hinter-Teufenbach, Hohle , Lauwies Loch, Niederdürstelen, Ober-Wolfensberg, Plackten, Nyset, Schindlen, Stoffel,Sillisegg, Schwendi , Seewadel, Unter-Wolfensberg. Vorder-Teufenbach. Wallenbach, Weißenbühl, Weidli, Whden, Whlen,und Zelgli. — Die Schulgemeinde Undalen umfaßt die Ortsnamen: Undalen, Bächi, Fälmis, Fluh, Häusli, Haselhalden,Homberg, Laubberg, Neugut, Pünt, Rittweg, Saaland, Tielehaus und Wald. — Die Schulgemeinde Blittersweil bestehtaus den Ortsnamen: Blittersweil, Kämmerli, Ottschwand, Ramfel, Uerschen iWhden Wald!; außerdem gehören zurSchulgenoffenschaft Blittersweil die Ortschaften Gyren-Tobel und Au der politischen Gemeinde Wvla. Dagegen sind diezur Civilgemeinde Blittersweil gehörenden Ortschaften Scheurli, StockwieS, Htntersülch und Vordersülch und Wvdenwaldschulgenösfig nach Kohltobel-Slernenberg. — Die Schulgemeinde Lipperschwendi umfaßt die Ortsnamen Lipperschwendi,Allenweil, Boden, Brach, Gubel, Nideltobel, Niederauw, Rösii. Schlößli, Schwandelbach. — Die Ortschaft Heiletsegg istschulgenösfig nach Gfell-Sternenberg.
An den im September 1852 erlittenen Wasserschaden erhielt die Gemeinde Bauma einenStaatsbeitrag von 480 Fr. — Aus dem Legat des sel. Hrn. Hürlimann-Landis in Richtersweilerhielt Bauma 1600 Fr. — 1854. Erhielt die Gemeinde auf je 100 Einwohner l'/z MalterKernen ä 30 Fr. aus den Staatsvorräthen und an seine Armenausgaben einen außerordentlichenStaatsbeitrag von 400 Fr. — 1855 wurde in Bauma ein Armenverein und ein Spendgut ge-stiftet und die Abschaffung des Bettels beschlossen. Ein schon seit 1849 bestehender Verein zu Ver-
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