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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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waaren-Fabriken in Flurlingen und Schaffhansen einen 10 Fuß breiten und 440 Fuß langen, demallgemeinen Verkehr anheim zugebenen Steg über den Rhein zu errichten. — 1860, Oktober. DieSchulgenossenschaft Flurlingen erhält an die Kosten der Hauptreparatur ihres Schulhauses einenStaarsbeitrag von 500 Fr.

Freienstein .

«Urkundlich Brigenstein 1275, Vrienstein 1305, Friensiein 1311 rc„ „dir Burg, die nicht Lehen, sondern Allodium ist.«

Bezirk Bülach . Politische, Schul- und Civilgemeinde, zur Kirchgemeinde Rorbas gehörend. VII. Militärbezirk. 9. No-lariatskreis Bülach; besteht aus den Civil- und Schulgemeinden: Freienstein und Teuffen. Die Civilgemeinde Freienstein umfaßt die Ortsnamen Freienstein. Freienstein-Burg, Hinter-Teuffen und Ober-Teuffen. Zur Schulgemeinde Freienstein gehören die Ortsnamen: Freienstein, Freiensteinburg, Eulen, Geltenbühl, Hagacker, Oberhof , Rudi und die OrtschaftenWeißhaldenmühle und Geißberg der Civilgemeinde Unterembrach . Die Civil- und Schulgemeinde Teuffen umfaßt die Orts-namen: Hinter-Teuffen, Ober-Teuffen, Schloß Teuffen, im Rheineck und Thalhof.

GeroldStveil.

«In Urkunden vom Jahr 1371 kommt es als Geroldswile vor. der „Weiler deS Gerald".)

Bezirk Zürich. Politische, Civil- und Schulgemeinde. VIII. Militärbezirk. 17. Notariatskreis Weiningen und Regens-dorf «in Zürich»; zur Kirchgemeinde Weiningen gehörig.

1853. Die Schulgenossenschaft Geroldsweil wurde mit derjenigen von Oetweil vereinigt.

Glattfelden .

(Die Burg Glatevelden kommt urkundlich vor 1130, Glativelden 1241, Glattvclden 1300 rc.

Bezirk Bülach . Kirch- und politische Gemeinde. VII. Militärbezirk. 8. Notariatskreis Eglisau (mit Ausnahme vonSchachen. das in den 15. Notariatskreis Neuamt rc. «in Niederglatt» gehört; besteht aus den Civil- und Schulgemeinden:Glattfelden «mit dem Hof Schachen» und Zweidlen. Die Civil- und Schulgemeinde Glattfelden umfaßt die Ortsnamen:Glattfelden , Aarüti, zum Hof, RheinSfelden und Steinhaufen. Die Civil- und Schulgemeinde Zweidlen besteht einzig ausder Ortschaft gl. Namens.

1850, 30. September Abends brannte in Glattfelden ein Haus nebst Scheune und Stallungab. — 1853, 7. August wählte die Kirchgemeinde Glattfelden an die Stelle ihres durch gericht-liches Urtheil abberufenen Pfarrers (B.) ihren seitherigen Vikar Hrn. Salomon Bleuler

von Zürich mit 102 gegen 26 Stimmen zu ihrem Seelsorger. — Die Herstellung der durchdie Hochwaffer vom September 1852 zerstörten Straße bei Glattfelden , wo auf der Dorsseite derGlattbrücke ein Durchbruch stattgefunden hatte und wo die gewölbte Knöpflibachbrücke zerstört wordenwar, erforderte große und kostbare Arbeiten, namentlich verursachte die Fundirung der Widerlagerbei 5" Waffertiefe große Schwierigkeiten. — 1855. Die Gemeinde sowohl als Privaten arbeitetenauch in diesem Jahre mit äußerster Anstrengung und mit Erfolg an der Eindämmung der Glattund erhielten an die Kosten namhafte Staatsbeiträge. — 1858. Die Gemeinde Glattfelden ver-mehrte durch Beiträge der Grundzinskorporationen, durch freiwillige Beisteuer von Privaten unter-stützt, ihren Schulsond um zirka 10,000 Fr. und sicherte dadurch den Bestand einer Freischule. —1859, 28. August wählte die Kirchgemeinde Glattfelden mit 118 von 140 Stimmen den HerrnNäf, Vikar in Otelfingen zum Pfarrer.

Gostau

(Urkundlich vom Jahr 677 Cozesbowa, dann Cozesouua, 921, de Gossowo, Goiauwa 129k: „Die Au des Cozoder Goz".,