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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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628
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Balchenstall; Hasel und Dürsteten und den Schulgemeinde«: Oberbitlnau, Unterhittnau und Ifikon (die schon längere Zeitfaktisch, aber noch nicht definitiv vereinigt find), Hasel und Dürsteten. Die Schulgemeinde Oberhittnau umfaßt die Orts-namen: Oberhittnau, Baierschen, Blatten , Buhn, Furth, Lupvmen (die Fabrik), Ober-Hasel. Sonnenreih, Wvlen und Zu-miker; ferner Hofhalden, Anwuchs, RietwieS und Sack. — Die Schulgemeinde Unterhittnau umfaßt die D rtsnamen: Unter-hittnau. Bühl , Einfang, Lammet, Luvpmen, Lulpi, Mühleriet, Schwarzenbach, Seewadel, llnterreih; ferner Ifikon, Neugutund Balchenstall, Die Civil- und Schulgemeinde Hasel umfaßt die Ortsnamen: Hasel, Böschenacker, Fischbach und Schönau.Die Civil- und Schulgemeinde Dürsteten umfaßt die Ortsnamen: Dürsteten, Aretshalden, Liebesriet, Mittzahl und Obermall.

1851, am 21. Juni, Abends 7 Uhr, schlug der Blitz in die Kirche zu Hittnau und zer-trümmerte die Zeittafel und mehrere Fenster. Der Schaden beträgt zirka 250 fl. — 1852. In derHofhalde, Gemeinde Hittnau , brannte ein Haus ab. Der Urheber des Brandes ist der 14jährigeRudolf Wartmann aus dem Aawachs, der voriges Jahr wegen eines bedeutenden Diebstahls zu6monatlichem Gefängniß verurtheilt worden war. — 1853. Aus dem Legate des sel. Hrn. Hürli-mann-Landis von Richtersweil erhielt die Gemeinde 1600 Fr. — 1854, März erhielt die Gemeindeauf je 100 Einwohner 1^/r Malter Kernen ü 30 Fr. aus den Staatsvorräthen und einen außer-ordentlichen Staatsbeitrag von 400 Fr. an die Armenausgaben. — 1855, Die Gemeinde erhältan die Kosten des Baues der Straße gegen Dürsteten und einer Brücke über die Luppmen einenStaatsbeitrag und ebenso 1857 an die Kosten der Straßen von Oberhittnau nach Bäretsweil undvon Unterhittnau nach Ifikon. — 1857. Hr. Oberstlt. Kunz in Uster schenkte den Armen vonHittnau 2000 Fr. — 1859. An den Bau der resormirten Kirche in Luzern steuerte die GemeindeHittnau 171 Fr. — Der Gemeinde Hittnau wird gegen eine Recognitionsgebühr von 600 Fr. einTavernenrecht auf die gesetzliche Dauer von 20 Jahren bewilligt.

Hochfelden

iHohfelda kommt urkundlich schon 886 vor, dann Hohvelden l3Z7 u, s, f.»

Bezirk Bülach. Politische und Schulgemeinde, zur Kirchgemeinde Bülach gehörend, VII, Militärbezirk. 15, Notariats-kreis Neuamt <in Niederglatt); umfaßt die Ortsnamen: Hochfelden und Whlerhof,

1853. An den im September 1852 erlittenen Wasserschaden erhielt die Gemeinde Hochfelden einen Staatsbeitrag von Fr. 395. — 1857. Bei Hochfelden ertränkte sich ein Mann in der Glatt,der als Flüchte- und Traubendieb verhaftet worden war.

Höngg.

(Urkundlich im Jahr 810 Hoinga, später Hohinga, Hoenca, Hoengga, von Hoho. der Hohe, also Sitz der Nachkommendes Hoho. — Andere leiten den Namen von Hohenegg ab.)

Bezirk Zürich . Kirch-, politische und Schulgemeinde, VIII, Militärbezirk. 17. Notariatskreis Höngg-Weiningen u. s, f.(in Zürich ), Zur Kirchgemeinde Höngg gehört auch Ober-Engstringen. Die Civilgemeinde besteht einzig aus dem DorfeHöngg, wozu die Ortsnamen gehören: in der Au, auf dem Berg, am Bombach, im Brühl , im Bläst, im Dorf, Eggbühl,Frankenthal, am Gäßli, im Gsteig, im Hard, Hardegg , Kämpfhof, bei der Kirche, im Kranz, Meierhof, oben an der Landstraß, Rist, Riethof, Rothackerstein, bei der Schmitte, im Schwert, in der Thalchern, am Dobel , im Tröttli, bei der altenTrotte, am Wasser, an der Wieslergaß, auf der Wacht. Wolrgaß, Weid, beim Wirthshaus, auf der Zwiel. — Zu Höngggehört auch die Civilgemeinde Birchrüti, die, sowie der Rütihof, nach Oberengstringen schulgenösstg ist. Zu Oberengstringen gehören die Häuser im Staad , der Ankenhof, das Paradies, Lanzrain, lLandslohrrain», der untere Eggbühl und 1 Hausim obern Eggbühl, Die ganze Gemeinde Oberengstringen zählt 43 Wohnhäuser, 33 Scheunen, zirka 25 Nebengebäude und19 Trollen und 406 Einwohner. — Der Weiler Birchrütihof zählt 10 Wohnhäuser nebst den erforderlichen Oekonomie-gebäuden.