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Hör».
«Obrunhoren und Nidrunboren kommen schon 1158 vor, späler ze Hoeri 1325. Die Güter gehörten dem Stift zu Zürich .)
Bezirk Bülach. Politische und Schulgemeinde, zur Kirchgemeinde Bülach gehörend. Vll. Militärbezirk. 15. Notariats-kreis Neuamt in Niederglatt; umfaßt die 3 Ortschaften Endhöri, Niederhöri und Obcrhöri.
1852. Höri führte den Bau einer Jochbrücke über die Glatt aus, die wegen der tiefen Grün-
dung der Landpseiler und Joche bedeutende Kosten verursachte. — 1853 erhielt die Gemeinde andie Kosten dieser Baute einen Staatsbeitrag.
«Hofstetten bei Elgg heißt in einer Urkunde vom Jahr 91-t, Pipines hoveStelin, „Pipins Hofstatt".)
Bezirk Winterthur. Politische Gemeinde, zur Kirchgemeinde Elgg gehörend. V. Militärbezirk. 30. Notariatskreis Elgg .Sie besteht aus den 5 Civilgemeinden : Hofstetten , Wenzikvn, Dickbuch, Geretsweil und Huggenberg und aus denSchulgemeinden Hofstetten, Dickbuch und Huggenberg. Die Civilgemeinde Hofstetten umfaßt die Ortsnamen Hofstetten undSteig. Die Schulgemeinde begreift: Hofstetten , Burghof, Guweil, Heurüti, Sennhof und Steig; die Civilgemeinde Wenzi-kon umfaßt die Ortsnamen Wenzikvn, Fälsch und Neubruch; ein Theil derselben, das Dorf Wenzikon, ist aber nach Walten-stein-RicketSweil (politische Gemeinde Schlatt), der andere Theil «Neubruch, Sonncnthal und JakobSthal, nach Dickbuchschulgenössig; gleichwohl besitzt die Civilgemeinde Wenzikon ein eigenes Schulgut. — Die Civilgemeinde Dickbuch umfaßtdie Ortsnamen Dickbuch und Niederfeld, die Schulgemeinde außerdem noch Neubruch, Sonnenthal und JakobSthal «Civil-gemeinde Wenzikon). Die Civilgemeinde Huggenberg besteht bloß aus dem Orte Huggenberg; die Schulgemeinde dagegenumfaßt die Ortsnamen: Huggenberg, Büchern, «Geretsweil), (Hüttstall), Palmenberg. Nabenstein, (Reistall), «Schauenberg»,(Stoß«, (Unlerhüttstall) und «Weidhof«. Die eingeklammerten Namen bilden die Civilgemeinde Geretsweil.
1857. Die politische Gemeinde Hofstetten beschloß, ihren Antheil an dem bisherigen Jnfan-terie-Schützengute dem Schulsond daselbst einzuverleiben. — 1860, September. In Hofstetten brachdie Klauenseuche aus.
«Schon im Jahr 1196 kommt ein ChuonraduS Dapifer de Humbrechtikon, später auch Hunbrechtikon vor. Der NameHunbrechtigkon oder Humbrechtinghofen bedeutet die Höfe des Hunbrecht.)
Bezirk Meilen. Kirch-, politische und Civilgemeinde. III. Militärbezirk, zum Theil in den 2l. Notariatskreis Stäfa ,zum Theil in den 6. Notariatskreis Grüningen gehörig. Die Gemeinde theilt sich in die 3 Schulgemeinde«) Hombrechtikon ,Uetzikon und Feldbach. Die Schulgemeinde Hombrechtikon zählt die Ortsnamen: Hombrechtikon , Ärgerten. Aglen, AnwachS,Beißlen, Blatten , Bochslen, Braunegg, Breitacker, Breitlen, Buch, Dvrfli, Eich, Eichthal, Eichwies, Garstlig, Ghey, Grüth,Grüthreih, Hasenweid. Herrgaß, Hinterholz, Himerwald, Hohentwiel, Hohlfluh, Hohlgaß, Hub, Kramen. Langacker, Langen-riedt, Laulikon, Lüholz, Lützelsee, Neuhaus, Niederfeld, Oberberg, Reben, Rebweid, Reyhn, Sonnenberg, Tobel, Wald,Weingarten, Wellenberg, Wydum. — Die Schulgemeinde Uetzikon umfaßt die Ortsnamen: Uetzikon, Braunen sberg, Dänd-likon, Frauwies, Gunten, Haslen, Kühweid, Niggenberg, Riedtlen und Seeweid. — Die Schulgemeinde Feldbach umfaßtdie Ortsnamen: Feldkirch, Schlatt, Berg, Bühl , Dorf, Eggrüti, Freihof, Gamsten, Goldacker, Hinterschlalt, Hochwacht,Holzschlag, Laufenbach, Rüli, Schirmensee, Schleipfe, Schwesterreihn, Thal, Zopf.
1852, 3. August. In Hombrechtikon brannte eine Scheune ab. Man vermuthet durch Brand-stiftung. — Ein I4jähriger Knabe fand den Tod beim Abfeuern einer mit Steinen vollge-pfropften Pistole, die durch den Schuß zersprang, wobei ein Stück derselben dem Knaben die Hirn-schale zerriß. — 1853. Die Gemeinde faßte den Beschluß, ihre Straßen III. und IV. Klasse, diezusammen eine Länge von zirka 8 Stunden ausmachen, einer durchgreifenden Korrektion zu unter-werfen. — 1854. An den durch Hagelschlag vom 10. Juni auf 13499 Fr. geschätzten Schaden er-hielt die Gemeinde einen Staatsbeitrag von 300 Fr. — 1855 ließ die Kirchgemeinde Hombrechtikon eine Bereinigung des Kirchenurbars vornehmen. — 1856, Januar starb in Hombrechtikon der