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-knonau.
(Der Name Chnonowa kommt schon vor im Jahr 1045, Chnonowo und Chnuonowo 1210, später Knonow, Knonouu. s. f. Die Bedeutung ist bis jetzt noch nicht erklärt.»
Bezirk Affoltern. Kirch-, politische. Civil- und Schulgemeinde. ll. Militärbezirk. 13. Notariatskrei- Knonau (inAffoltern. Sie umfaßt die Ortsnamen: Knonau, Baaregg. im Buch, Stigenbühl, Uttenberg und in der Weid. — Uebrigensbildet nur das eigentliche Dorf Knonau die Civilgemeinde, der übrige Theil der Gemeinde hat keinen CivilgemeindS-verband.
1854. In Knonau brannte am 5. April ein Wohnhaus nebst Scheune ab. Kinder, die mitZündhölzchen spielten, sollen den Brand verursacht haben. — 1855. Dienstag den 22. Mai brannteeine doppelte Behausung nebst Scheune ab; man glaubt, Spuren zu haben, daß ein Vagabundden Brand verursachte. — 1859, 24. Februar starb Hr. Joh. Rud. v. Birch, Kämmerer, Pfarrerin Knonau. — Die Gemeinde Knonau betheiligte sich bei der Zürich-Zug-Luzerner Eisenbahnmit 20000 Fi. — 1860, 8. Januar wählte die Kirchgemeinde den Hrn. Konrad Frei von Hagen-buch, ihren bisherigen Pfarrverweser, mit 115 von 120 Stimmen zu ihrem Seelsorger.
KüSuacht.
(In einer Urkunde vom Jahr 1087 kommt schon ein Eginhard de Cussinach vor; später 1188 findet sich der NameChussenach, Kuoffenach, Chusenach, Chuisnach u. s. f. vor- Der Name ist keltisch.)
Bezirk Meilen. Kirch-, politische und Civilgemeinde. Ill Militärbezirk. 26. NotariatSkreiS Küßnacht u. Erlenbach .Sie theilt sich in die zwei Schulgemeinden Küßnacht und Limberg, und in dle Wachtbezirke, Goldbach, Heßlibach, Kuserwacht,Oberwacht, Wiltlswacht, und die Berggemeinden. — Die Schulgemeinde Küßnacht zählt die Ortsnamen: Allmend, Düggel,Goldbach, Heßlibach, Jtschnacht, Kuserwacht, Oberwacht, Numensee, Sleinacker, Williswacht. — Die Schulgemeinde Lim-berg (Limperg oder Lindau) umfaßt die Ortsnamen: Lindau, Bunzenhalden, Forch , Hochrüti, Kaltenstein, Schmalzgrub,Tobelmühle, Wangen , WangenwieS, Weiserholz, Wies und Wollenbeeren.
1850. Herr Zimmermeister Fenner von Küsnacht baute der Gemeinde auf eigene Kosten einneues Armenhaus und schenkte demselben einige einträgliche Güter. — Die Gemeinde schaffteeine große Saugspritze von vorzüglicher Konstruktion an. — 1851 wurde die Kirche neu ausge-weißelt und reparirt, woran l».': Staat die Hälfte der Kosten übernahm. — 29. Juni feierteder Sängerverein vom Zürichsee sein Jahresfest in Küsnacht . An demselben betheiligten sich 20Vereine mit 350 Sängern. Die Gesangaufführung unter der geschickten Leitung des Hrn. Musik-direktor Abt befriedigte allgemein. — Am 21. auf den 22. Juli brannten in Küsnacht 4 Wohn-häuser und eine Scheune ab. Assekuranzwerth 13000 Fr. Das Feuer scheint in der Scheune aus-gebrochen zu sein. — Juli. Das eidgen. Militärdepartement hat in Würdigung der entschlossenenThat des Kanoniers Heinrich Temperst von Küsnacht , welcher während des letzten Wiederholungs-kurses der Artillerie beim Baden im Sihlkanal einen seiner Kameraden von der St. Galler Batterievor dem Ertrinken gerettet hatte, eine Belohnung von 4 neuen Fünffranken-Thalern zuerkannt. —Am 10. November hielten die Armen der Gemeinde ihren festlichen Einzug in das neue Armen-haus. Nach einem herzlichen Gebete des würdigen Ortsgeistlichen ging der Zug, begleitet vonsämmtlichen Mitgliedern des Stillstandes und der übrigen Gemeindsbehörden, nach dem neuen Asyl,wo Herr Pfarrer Burkhart eine treffliche Anrede hielt, in welcher er vor Allem in höchst ehrenderWeise des edlen Gebers, des Hrn. Zimmermeister Fenners gedachte. — An den im Jahr 1850 er-littenen Wettcrschaden erhielt die Gemeinde von der Regierung einen Unterstützungsbcitrag von320 Fr. a. W. und von der im Kanton eingesammelten Liebessteuer 1700 Fr. a. W. — 1852,