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und erhielt einen Staatsbeitraz von 150 Fr. — Der in Bergamo verstorbene Hr. I. I.Zuppinger legirte seiner Heimatgemeinde Männedorf 1000 Fr. für den Waisenfond, 1000 Fr. demFreischulfond, 600 Fr. dem Sckundarschulfond, 200 Fr. dem Kadettenfond, 200 Fr. der Hand-werksschule, 30 Fr. in die Krankenkasse des Armenhauses Männedorf .
«Im Volksdialekt Maitele oder Märtele. Urkundlich Martella 858, Martilla 858, Martelen 1126, der Hof ze Market1318. Die Bedeutung läßt sich nicht mit Sicherheit angeben.«
Bezirk Andelfingen. Kirch- und politische Gemeinde. VI. Militärbezirk. 28. Notariatskreis Marthalen (in Feuerthalen );besteht aus den beiden Civil- und Schulgemeinden: Marthalen und Ellikon am Rhein. Die Civil- und SchulgcmcindeMarthalen umfaßt die Ortsnamen: Marthalen, im Berg. Nieder,Marthalen und Radhof. Die Civil- und SchulgemeindeEllikon besteht einzig aus dieser Ortschaft, die ihre Filialküche St. Niklaus in Rbeinau bat, wo der Pfarrer von Mar-thalen an hohen Festtagen eine Predigt zu ballen und das heilige Abendmahl zuzudienen, auch bei Hochzeiten undBeerdigungen die geistlichen Funktionen für Ellikon zu verrichten hat; im Uebrigen ist für den gewöhnlichen Gottesdienst,sowie für die Taufen Ellikon an die Kirche Marthalen gewiesen.
1852. Die Gemeinde Marthalen erhält an die Kosten des Baues einer Straße nach Alteneinen Staatsbeitrag. — 1855. In Marthalen hat sich ein Armenverein gebildet, der aus freiwilligenLiebessteuern an Geld, Lebensnutteln und Kleidern Arme unterstützt und denselben Arbeit und Ver-dienst verschafft, auch dem Bettel der Handweiksbursche durch Adreichung eines Zehrpfennigs abhilft.
Maschwanden.
«Maswandon im Jahr 1189, Manswandon 1258, Machswanden 1260, Masvandon 1281, Maswanden 1337. Diealte Form soll Manisiwandon sein, bei den Schwenden «Ausreulungen) des Mani i
Bezirk Affoltern. Kirch-. politische. Civil- und Schulgemeinde. >l. Militärbezirk. 13. Notariatskreis Knonau «in Affol-tern). Die Gemeinde umfaßt die Ortsnamen: Maschwanden und Grischhei.
1852, November brach in einem Hause in Maschwanden Feuer aus, wobei ein Heinrich Freivon dort der Brandstiftung überwiesen werden konnte. Dabei ergab sich auch, daß ein vor mehrernJahren zu 20Jahren Zuchthaus wegen Brandlegung verurthellter Gut von Ottenbach , welcher damals be-hauptet hatte, vonFrei, seinem damaligen Dienstherrn, verleitet worden zu sein, dieWahrheit gesagt hatte.— 1853, 12. Mai starb Hr. Pfarrer I. Stahel in Maschwanden . — 3. Juli wählte die Kirch-gemeinde mit 83 von 126 Stimmen den Hrn. Pfarrer Weber in Sternenberg zu ihrem Seelsorger.1855. Die Gemeinde erhält an die Kosten der Straße III. Klasse nach Knonau einen Staatsbci-trag. — 1859. An der Zürich-Zug-Luzerner Eisenbahn detheiligte sich die Gemeinde Maschwandenmit 50000 Fr.
Bezirk Uster . Kirch- und politische Gemeinde. Zunft Egg. III Militärbezirk. 12. Notariatskreis Greifensee-Ebmatingen.Sie umfaßt die 5 Cioilgemeinden: Maur. Edmalingen, Bmz, Aesch. Ueßikon; und die 4 Schulgemeinden: Maur , Ebma-tingen, Aesch, Ueßikon. Die Schulgememde Maur um>aßi die Oitsnamen: Maur , Bruderbühl, Eichgubel, Faden, Gül-denen, Hell. (Looreni, SponSthürl«, Stuhlen, Tägern. Weid und Wölfler. Die Ortschaft Looren gebort aber in die Civil-gemeinde Aesch. Die Stulgemeinde Ebmatingen umfaßt die Ortsnamen: Ebmatingen . Stuhlen, Süßenplatz und dieCivilgemeinde Binz. — Die Schulgemeinde Aesch umfaßt die Ortsnamen: Aesch, Forch , Heuberz, Scheuren. Schonen-bübl und Wasberg; dagegen wird die zur Cwilgemetnde Aesch gehörende Ortschaft Looren zur Schulgemeinde Maurgezählt. Die Schul- und Civilgemeinde Ueßlkon umfaßt die Ortsnamen: Ueßikon. Bachlen, Brcitenackcr, Letzt, Neugut,Schindbändler, Steintrüscn und Wannwies. Die Civtlgemeinde Binz besteht einzig aus dem Dörfchen Binz .