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beitraz von 600 Fr. - Eine summarische Vergleichung der statistischen Verhältnisse der GemeindeOberglatt in den Jahren 1850 und 1860 zeigt fast in allen Beziehungen einen erfreulichen Fort-schritt. — In den Jahren 1850 bis 1860 floß den Armen- und Schulgütern von Oberglatt undHofstetten an Legaten und Schenkungen die Summe von 4389 Fr. zu. — 1860 mochte der Viehstandder Gemeinde Oberglatt an Ochsen, Kühen und Rindern zirka 350 Stück betragen, in Hofstettenzirka 80 Stück. — 1860 trat die Glatt wiederholt über ihre Ufer und nur mit Mühe konnten dieFelder bestellt werden.
(Ze Obern Rieden 1314, Obernrieden 1346. Der Name bedeutet „auf den obern sumpfigen Wiesen".)
Bezirk Horgen. Kirch-, politische, Civil- und Schulgemeinde. I >. Militärbezirk. 18. Notariatskreis Horgen , oberer Theil.Die Gemeinde umfaßt die Ortsnamen: Altweg. Berg, Bindern, Bleier, Brugg , Bündt, Dörfli, Feld, Hub, bei der Kirche,Krcuzbühl, Neuhaus, Rohr, Rosengarten, an der Sagen. Schiller, am See, Spielhof, im Slünzi, Tischenloo, auf derTrotten, Wattenbühl und Winkelhalden.
1851. Die Gemeinde erbaut eine Verbindungsstraße mit der Seestraße nach zwei Richtungenund erhält an die Kosten derselben 1853 einen Staatsbeitrag. — 1858, am 3. Januar wählte dieKirchgemeinde Oberrieden ihren bisherigen Vikar, Hrn. Hirzel, zum Pfarrer. — 1859. Von der am13. November im Kanton Zürich eingesammelten Liebessteuer zu Gunsten der im Sommer 1859vom Hochgewitter Beschädigten erhielt die Gemeinde Oberrieden 2400 Fr.
Ober-Engftringen (siehe Höngg).
Oberstraff.
lDer Name ist neuern Ursprungs.)
Bezirk Zürich. Politische, Civil- und Schulgemeinde. I. Militärbezirk. 23. Notariatskreis IV Wachten iin Zürich ); zurKirchgemeinde Predigern in Zürich gehörend. Oberstraß umfaßt die Ortsnamen: Geißberg, in der Letzi, Mühlehalden, aufdem Riedtli, bei langen Steinen, beim Streit, Strickhof , Tannen, im Tobel, Vogelgesang und an der Hauptstraße.
1850, am 27. Dezember brannte im Vogelfang in Oberstraß eine Scheune ab und schon standein Mann im Verdacht der Brandstiftung, als sich eine in Albisrieden wohnhafte 40-jährige FrauPfenninger, verwittwete Honegger, von Stäfa selbst verzeigte. Sie war schon lange wegen ver-schmähter Liebe verrückt und wollte sich an der ihr vorgezogenen Nebenbuhlerin rächen, indem siehoffte, das Feuer werde auch das Wohnhaus derselben ergreifen. Nach der That übernachtete sieruhig in einem benachbarten Wirthshaus«. Sie wurde vom Kriminalgerichte zu 7 Jahr Zuchthausverurtheilt. — 1851. Das in der Gemeinde Oberstraß gelegene, dem Spital zugehörige Pachtgutzum Strickhof wird vom Regierungsrath für Errichtung einer kantonalen landwirthschaftlichenSchule bestimmt, die aber erst im Jahr 1853 in's Leben trat. — 1852, am 23. Mai brannte inOberstraß ein RebhäuSchen ab, das wahrscheinlich von dem nämlichen leichtsinnigen Burschen ange-zündet worden war, welcher vor einiger Zeit aus Muthwillen einen, zwar wegen schneller Hülfe nichtsehr bedeutenden Waldbrand gestiftet hatte. — 1854 beschloß die Gemeinde, an den Bau des Poly-technikum die Aversalsumme von 1400 Fr. zu bezahlen. — 1856 wählte die Gemeinde den bis-herigen Pfarrer Robert Weber von Riffersweil zu ihrem Katecheten und 1857 erhöhte die Gemeindedie Besoldung desselben.
Obertveningen.
(Waningen 1130, dann Meningen 1213, in Obernweningen 1300 u. s. f. vergl. Niederweningen.)
Bezirk Regensberg. Politische und Schulgemeinde, zur Kirchgemeinde Schvfflisdorf gehörend, VIII. Militärbezirk.10. Notariatskreis Regensberg; umfaßt die Ortsnamen: Oberweningen , Eggbof, Klupf und Wattweil