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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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Oberwinterthur

sObrrwintertbur, das zur Zril der römischen Herrschaft Virudurum dieß, war mit Mauern umgeben, die im Jahr294 neu ausgeführt wurden, später kommt der Name Wintalura 882, Wintertbura, Wintertur 1257, Oberwintkrthur1267 rc. vor.,

Bezirk Winterthur. Kirch- und politische Gemeinde. Vii. Militärbezirk. 4, Notariatskreis Oberwinterthur <in Winter-thür»; besteht aus den 7 Civilgemeinden: Oberwinterthur, Zinzikon, Hegi, Reutlingen, Stadel, Grundhof , Riketsweil undund aus den 4 Schulgemeinden Oberwinterthur, Hegi, Reutlingen und Stadel, D.e Civil- und Schulgemeinden Oberwinter-thur , Zinzikon, Hegi und Reutlingen bestehen jede nur aus den Ortschaften gl. Namens. Die Civilgcmeinde Stadel umfaßtdie Ortsnamen Stadel und Wallrüli; die Schulgemeinde außerdem noch Grundhof und Mörsburg . Die CivilgemeindeGrundhof besteht aus dem Orte gl. Namens und aus Mörsburg ; die Civilgemeinde Riketsweil besteht aus den Orts-namen: Riketsweil und Moos, gehört aber zur Schule Wallenstein, Gemeinde Schlatt,

1853, 12. Januar. In der Gemeinde Oberwinterthur warf der Giftmauser (E.)

von seiner Waare vor ein Haus in Reutlingen . Kinder, welche das süßschmeckende Zeug fanden,aßen davon und starben bald darauf. Die Untersuchung gegen E. ist eingeleitet. — Januar.Im Loo, Gemeinde Oberwinterthur, gründete Hr. Ziegler im Palmengarten zu Winterthur einelandwirthschaftliche Armenschule. — 1858. Endlich konnte die Korrektion der Straße I. Klasse vonWinterthur nach Jslikon, nachdem die vielen Hindernisse, welche derselben von den Anstößern inOberwinterthur gelegt wurde n, beseitigt worden waren, in diesem Jahre zu Ende geführt werden.

Obfelden.

sOer Ort ist erst am 15, Februar 1847 zur Kirchgemeinde erhoben worden sstehe Vogels Chronik Nl, S. 408 u. ss)

Bezirk Affoltern. II, Militärbezirk. 13. Notariatskrcis Knonau lin Affoltern), Die politische Gemeinde umfaßt dieCivilgemeinden Ober- und Unter-Lunnern, Wölfen, Toussen und Bickweil. Obfelden theilt sich in die SchulgemeindenLunnern und Toussen,

1851. Die Gemeinde Obfelden erhält an die Kosten des Baues der Kirche und des Pfarr-hauses einen Staatsbeitrag von 2000 Fr. — 1859. Der Gemeinde Obfelden wird ein Metzgrechtaus die Dauer von 10 Jahren gegen eine Recognitionsgebühr von 300 Fr bewilligt. —Von der im November im Kanton Zürich erhobenen Liebessteuer zu Gunsten der durch HochgewitterGeschädigten erhielt die Gemeinde Obfelden 2050 Fr. — An dem Zürich -Zug-Luzerner Eisenbahn-Unternehmen betheiligte sich die Gemeinde Obfelden mit 100,000 Fr.

Oetweil am See,

sOb der Name ähnlichen Ursprungs wie derjenige von Oetweil bei Weiningen und bei Grüningen , und Weiler desOdo ober Otilo, ist nicht ausgemittelt.)

Bezirk Meilen. Kirch-, politische, Civil- und Schulgemeinde. Nl. Militärbezirk. 21. NotariatskreiS Stäfa. Sie umfaßtdie Ortsnamen: Oetweil, Bättbaur, Bäch, Brunst, Bauacker, Beichlen, Dörsli, Eichbühl, Egetenwies, Eulen, Eichholz,Chiton, Frohnbühl, Geerenstöck, Gusch, Hinterkioster, Hinterzelgli, Hochstraß, Hoffnung, Hochrüti, Holzhausen, Jnner-Willikon, bei der Kirche, Langholz, Neuhaus, Neugut, Neuegg, Niederthal, Oberrohr, Paradies, Reben, Ried, Rinderweid,Rohrbühl, Nebacker, Schachen, Schachenweid, Stubenloh, Schloß, Slöckenacker. Vorderkloster, Weid, Winkle«, Zelgli. Außerdiesen find nach Oetweil kirch- und schulgenössig, die politisch und civilgenösfig nach Sßlingen gehörenden Ortschaften:Kreuzlen und Sonnenberg.

1855, 30. November brannte in der Nacht ein Haus zu Oetweil ab. — 1859 wählte dieGemeinde ihren bisherigen Vikar, den Herrn Joh. Meist von Stallikon , mit Einmuth zum Pfarrer.— Oktober. Von den Erben des am 21. auf den 22. in Uster verstorbenen Herrn Oberst

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