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willige Beiträge geleistet hatte. — Der neuen weiblichen Arbeitsschule in Rüti hat Hr. Kantons-rath Honegger zu Jonaweid 1000 Fr. geschenkt. — 1854, 7. Oktober Die Gemeinde Rüti wirdvon dem Notariat Grüningen getrennt und mit demjenigen von Wald vereinigt. — l855. DieGemeinde Rüti beschließt, sich an der Uster -Rappersweiler Eisenbahn mit 50000 Fr. zu betheiligen.— 1860. Beim Eisenbahntunnel bei Rüti wurde ein blödsinniges gehörloses 16jähriges Mädchen,das ein 1i/zjähriges Kind über das Bahngeleise tragen wollte, von einem Bahnzuge erfaßt undgetödtet. — Die Domänenverwaltung verkaufte die in Rüti gelegenen Staatsschütten nebst demdazu gehörenden Lande.
Rnßikon.
(Die Edeln von Rußikon , Nuochzinchon kommen urkundlich schon 1247 vor. Ruochzingbofen bedeutet bei den Hosendes Ruochzing.»
Bezirk Pfäsfikon. Kirch- und politische Gemeinde. V. Militärbezirk. 1. Notariatskreis Kyburg, mit Ausnabme vonGündisau, das in den 3. Notariatskreis Pfäsfikon gehört. Es besteht die politische Gemeinde aus den Civilgemeinden:Rußikon , Madelsweil, Ludetsweil, GündiSau, Numlikon, Wylhof und Sennhof, welche mit Ausnahme von LudetSweil undSennhof auch eigene Schulgemeinden bilden. Die Civil- und Schulgemeinde Nußikon besteht einzig aus dem Dorfe gleichenNamens. Zur Civil- und Schulgemeinde Madelsweil gehört auch Scheurhof; — die Civilgemeinde Ludetsweil begreift dieOrtsnamen: Ludetsweil, Bläsimühle und Reit,. Die Civil- und Schulgemeinde Gündisau besteht bloß aus dem kleinenDorfe Gündisau; ebenso die Civil- und Schulgemeinde Numlikon aus dem Dörfchen Rumlikon . Die Civil- und Schul-gemeinde Wylhof begreift die Ortsnamen: Wylhof und Gantenwies; die Civilgemeinde Sennhof umfaßt die Ortsnamen:Sennhof und Dunkelbach.
1850. An die Kosten des Baues einer Straße von 1000' Länge auf der Linie Fehraltorf -Weißlingen erhielt die Gemeinde Rumlikon (Pfarre Rußikon) einen Staatsbeitrag. — 18. Maiverlor Rumlikon einen seiner ausgezeichnetsten Bürger, den geschickten Aquarell-Maler I. Wolfens-berger. — 1852. Die Gemeinde Rußikon vollendet mit Wildberg die Straße nach Fehraltorf underhält einen Staatsbeitrag. — 1853. Aus dem Legate des sel. Hrn. Hürlimann-Landis von Richters-weil erhielt die Gemeinde Rußikon 650 Fr. — 1855, Juni. In Basel starb der Letzte von demberühmten Geschlechte Weilst ein, das von Rußikon stammte und seit 1579 in Basel eingebürgertwar. — 1858 vollendete die Gemeinde Rußikon mit Wildberg die neue Straße über Schalchennach Wyla und erhielt einen Staatsbeitrag von 3500 Fr. — Am 30. September brannte inRußikon ein doppeltes Wohnhaus ab, wobei 13 Personen obdachlos wurden (Assekuranzwerth23000 Fr.). Man vermuthet Brandstiftung. — 1859 steuerte die Gemeinde Rußikon an den refor-mirten Kirchenbau in Luzern 136 Fr. — Hr. Lieut. Gubler von Gündisau, Pfarrgemeinde Rußikon ,schenkte beim Tode seines Baters dem Armengute Rußikon 500 Fr. und dem Schulgute Gündisau500 Fr. und vertheilte die vorhandenen Lebensmittel unter die Armen. — 1860, Januar. InRußikon wurden für die Brandbeschädigten der Gemeinde 467 Fr. gesteuert. — Die Schulgenossen-schaften Sennhof und Weilhof, Schulkreis Rußikon , werden vereinigt.
Schlatt.
«Die Burg in Schlatte kommt schon 754 vor, Slale 8KK, Szlat 1049 rc: bedeuten „Ort auf Waldboden erbaut".»
Bezirk Winterthur . Kirch- und politische Gemeinde. V. Militärbezirk. 30. NotanatSkreiS Elgg; besieht aus den 4Civilgemeinden: Unterschlalt, Oberschlati, Nußberg und Waltenstein und aus den 2 Schulgemeinden: Schlatt und Wallenstein-RicketSweil. Die Schulgemeinde Schlatt besteht aus den 3 Civilgemeinden: Nußberg, Ober- und Unterschlalt; dagegen