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Gchönenberg.
(Urkundlich schon 1257 Schonenberch, Schoenninberch 1259. „am schönen Berg".)
Bezirk Horgen . Kirch-, politische. Civil- und Schulgemeinde. H. Militärbezirk. 14. Notariatskreis Wädensweil. NachSchönenberg find auch kirch- und schulgenösfig die zur politischen Gemeinde Hütten gehörenden Ortschaften Unter-Laubeggund Finsterseehalden. Zur Schulgemeinde Schönenberg gehören außerdem die Ortsnamen: Aesch , Auw, Bubheini, Gisenhegi,Gschwend , Gschwendmatt, Gubel, Halden, Humbel, Hinter-Stollenweid, Hüttmatt, Hinterberg, Hinterhaslaub, Langwies,Müsli, Nußbaumen, Palmisackcr, Reih, Riffen, Schwerzenbach, Sage, Saubad, Stollen, Stollenwerd, Suhner, Tägli-scheur, Thar, Unterwolfbühl, Bernegg, Wald, Weißerlen, Wolfbühl, Zürrer, Zweierhof.
1857, 11. Januar. Die Gemeinde Schönenberg bewilligt einen unbedingten Kredit zu Unter-stützung der Familien der im Dienste des Vaterlandes stehenden Gemeindsbürger und Niederge-lassenen und außerdem wird diesen eine Zulage von 20 Rp. zum täglichen Solde ausbezahlt. —Die Gemeinde erhält an die Kosten des Straßenbaues von dem Wirthshaus zur Sonne bisan die Banngrenze gegen Hütten einen Staatsbeitrag. — 1858, 1. auf den 2. Februar brannteHaus und Scheune des Jakob Strickler, Senn auf Rothenblatt, Gemeinde Schönenberg ab, affe-kurirt um 3300 Fr. — Im August starb in Schönenberg , 84 Jahre alt, Jakob Häuser, einstSekretär Willi's im Bockenkrieg. — 1860, am 22. Januar, Nachts l/z ll Uhr brach im Rechbergin einer Scheune Feuer aus, welches so schnell um sich griff, daß das ganze Gebäude niederbrannte,wobei 4 Kühe und 1 Rind umkamen. Böswillige Brandstiftung scheint sehr wahrscheinlich.
Schottiko«.
(Der Name Scotinchofa kommt schon 829 vor, Scotinchovon 884. Schotikon 1341. — Die Form Scotinghofenbedeutet bei den Höfen des Scoting.»
Bezirk Winterthur. Politische und Schulgemeinde. V. Militärbezirk. 30. Notariatskreis Elgg ; besteht aus den Civil-gemeinden Ober- und Nnter-Schottikon. Die Schulgemeinde umfaßt die beiden Ortschaften Ober- und Unter-Schottikon.
Schwamendingen.
(Der Name kommt urkundlich als Suamundinga 820, Svvamindinga, Svvamindingen, Svvamendingen rc. im13. Jahrhundert vor und soll den Wohnort der Nachkommen des Suamund bedeuten.)
Bezirk Zürich . Kirch- und politische Gemeinde. VIII. Militärbezirk. 16. Notariatskreis Schwamendingen-Dübendorf(in Oerlikon). Schwamendingen umfaßt die beiden Civil- und Schulgemeinde» Schwamendingen und Oerlikon. Zu Schwa-mendingen gehören die Ortsnamen: Kahlhof, Waldgarten, Ziegelhütten. Zur Kirchgemeinde Schwamendingen gehört auchHerzogenmühle und Oerlikon.
1850. Am 26. November brannte in Schwamendingen ein doppeltes Wohnhaus ab. Man ver-muthet Brandstiftung. — 1852. In der Nacht vom 16. auf den 17. September zerstörte ein Wolken-bruch den Straßendamm auf der Straße nach Winterthur aus eine beträchtliche Strecke, so daß am19. eine Kompagnie Sappeurs mit 4 Wagen und einem Schiffe von Zürich nach Schwamendingenbeordert wurde, um einem durch die Glatt drohenden Unterbiuche des Verkehrs begegnen zu können.Im Hinblick auf die bedeutenden Schädigungen, welche die Gemeinde durch die Hochwasser erlittenhatte, wurden derselben fast alle ihr obliegenden Leistungen zur Wiederherstellung von Straßen,Währungen u. s. f. vom Staate abgenommen. — 1859, 13. Februar gab der MännerchorSchwamendingen in der Kirche eine lobenswerthe Gesangaufführung, deren Erlös von 101 Fr.50 Rp. einem armen 6jährigen Knaben geschenkt wurde, der so früh schon das Unglück hatte, ineiner Fabrik den rechten Arm zu verlieren. Der Betrag wurde für den Knaben in die Ersparniß-kasse gelegt. — 1860 ließ die Gemeinde an der Kirche eine bedeutende Reparatur vornehmen.