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bühl 3150' lang. — 1854 zündete ein Bewohner des Armenhauses Wädensweil eine Scheune an,um in's Zuchthans zu kommen und im November 1855 zündete der 26 Jahre alte Jakob Pfistereine kleine Scheune an, weil man ihn nicht in's Armenhaus aufnehmen wollte. — 1856. InWädensweil brachen die natürlichen Pocken aus; sie wurden aber durch die Thätigkeit der Behördenauf wenige Häuser eingeschränkt. — 1857. In Wädensweil bildete sich wie in andern Gemeindenein Verein zu Sammlung und Vertheilung von Unterstützungsbeiträgen für die im Felde stehendenGcmeindsbürger und Niedergelassenen. — 1858. Die Gemeinde baut als Fortsetzung der Riedt-wiesstraße die Straße von Neubühl über Herrlisberg bis Brüsch. — Wädensweil errichtet eineeigene Seebadanstalt für die Jugend. — 11. Oktober Turn- und Kadettenfest in Wädensweil miteinem gelungenen Manöver der Kadetten des Ortes, sowie derjenigen von Horgen und Richtersweil.Im Oktober verunglückten zwei Arbeiter durch das Zerspringen einer Auswindmaschine ineiner Färberei, zwei andere wurden schwer verletzt. — Dezember. Die freiwillige Steuer für denBau einer reformirten Kirche in Luzern ertrug in Wädensweil die Summe von 994 Fr. — 1859,im Juni legirte der sel. verstorbene Sekundarlehrer Heinrich Haab dem Waisenhaus Wädensweil300 Fr., dem Dorsschulfond 100 Fr., den Hausarmen 100 Fr. — Don der sel. verstorbenen FrauBlattmann zum Rosengarten erhielt das Waisenhaus ein Legat von 400 Fr., der Pestalozziverein400 Fr., die Hausarmen 200 Fr. — Im Oktober schenkte Hr. Stabshauptmann Arnold Häuserder Waisenanstalt 500 Fr. zum Andenken an seinen verstorbenen Sohn Karl Emil. — Don dersel. Frau Staatsschreiber Huber wurde der Waisenanstalt ein Legat von 500 Fr. zu Theil. —
— Ueberhaupt mehrten sich in den letzten 25 Jahren die Legate für wohlthätige und gemeinnützigeZwecke auf eine höchst erfreuliche Weise, so daß sie sich während dieses Zeitraumes auf die Summevon 100652 Fr. belaufen. — 26. Juni weihte Wädensweil durch ein Schießen sein neues Schützen-haus ein. An die Kosten des Baues erhielt die Gemeinde einen Staatsbeitrag von 500 Fr. —Ebenso hielt die Schützengesellschaft vorn 19. bis 23. August ein großes Ehr- und Freischießen. —Die Monatsgesellschaft in Wädensweil verwendete seit 1847 den Ertrag theatralischer Vorstellungenim Belauf von 1424 Fr. 35 Rp. für wohlthätige Zwecke. — Dezember. An die Kosten des Bauesder Straße III. Klasse von Neubühl bis an die Gemeindsgränze Richtersweil bei Brüsch erhielt dieGemeinde einen Staatsbeitrag von 4000 Fr. — 1860, 8. Januar Mittags brannte im Neuhaus-rain-Wädensweilerberg ein Haus ab. Das Feuer wurde durch ein Kind veranlaßt, das mit Zünd-hölzchen spielte. Eine in der Gemeinde erhobene Liebessteuer warf die schöne Summe von 1780 Fr.ab. — Januar. Die Gemeinde erhöht den Gehalt ihrer Primarlehrer um 200 bis 300 Fr. (d. h.auf 1200 bis 1300 Fr.) und im Juli denjenigen der beiden Sekundarschullchrer je auf 2000 Fr.
— März. Die Monatsgesellschaft in Wädensweil schenkte den Ertrag einer theatralischen Vor-stellung, 107 Fr. 61 Rp., der Handwerksschule daselbst. — Juni. In Rüti im Wädensweilerbergbrannte eine Scheune vom Blitze entzündet. — Die sel. verstorbene Frau Stcinfels-Pestalozzilegirte der Gemeinde für wohlthätige Zwecke 500 Fr. — November. Die Gemeinde versucht denViehmarkt in Wädensweil wieder einzuführen und der landwirthschaftliche Verein unterstützt dasUnternehmen durch Prämien für jeden Kauf und für das Vorführen von Zuchtstieren.
Wald.
(Wald an der Äonen kommt urkundlich schon im Jahr 1218 vor.»
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