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Memorabilia Tigurina oder Chronik der Denkwürdigkeiten des Kantons Zürich 1850 bis 1860 / von G. v. Escher
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Bezirk Hinweil. Kirch- und politische Gemeinde, lv. Militärbezirk, 7. Notaratskreis'Wald. Sie besteht au- den Civil-gemeinden: Wald und Laupen und umfaßt die 6 Schulgemeinden: Wald, Laupen, Güntiiberg, Riedt , Hübli und Hitten-berg. Die Schulgemeinde Wald begreift die Ortsnamen: Wald, Baristock, Blatten, Brüglen, Elba , Grüthacker, Haltberg,Haselstaud, Hefern, Kühweid, Langboden. Lindenhof, Metllen, Müblenrütt, Neuholz, Oberwies, Oberhaltberg, Riedtwies,Sagenrain, Spittel, Schlipf, Steig, Steigweid, Strickenberg, Stuck, Tobel, Tonacker, Unterbund, Vorderwald, Windegg,Blattenbach, Bachtel. Boden, Binzbolz, DieterSweil, Dändler, Feld. Finsterbach, Ferracker, Grund, Haberrütt, Halden,Hinterdändler, Hirschlen, Oberfeld, Rickenbach, Scheuerli, Stockenmatt, Borhalden und Wcißgaß; zur SchulgenoffenschaftWald gehört auch noch der Hof KieS in der Civilgemeinde Fägschweil, dagegen gehören einzelne Höfe und Häuser derGemeinde Wald zur Schulgenoffenschaft Unterbach. Gemeinde Hinweil. — Zur Schulgemeinde Laupen gehören die Orts-namen: Laupen , Altweid, Au, am Bach, Bär, Bebikon. Diezikon. Hinternord, HubwieS, Kefa, Morgen, Narren, NeuhauS,Oberdienberg, Ober-Laupen, Töbelt, Windlen und Winkel. —Zur Schulgemeinde GüntiSberg gehören die Ortsnamen:GüntiSberg, Batzenberg, Dachsegg, Gart, Hagenacker, Hilisberg, Mettlen, Schabe, Wehen , Wiederriet, — Zur Schulge-meinde Riedt gehören die Ortsnamen: Riedt, Aatbal, Amslen, Beizi, Breiten, Bühl , Ebnat, GroßwieS, Hinterberg, Hub-hansen, Kloster, Loch, Nasen, Oberbühl, Oberegg, Raad, Rüti , Scheuerli, Sennenberg, Tannreck, Ueberzütt und Vorder-berg; ferner die der Gemeinde Fischenthal angehörenden Ortschaften: Auen, Froschau, Geeren, Geißrein, Gibschweil, Hub-rein, Lee, Moos und Neubaus und die zur Civitgemeinde Wernetshausen, politische Gemeinde Hinweil, gehörenden Ort-schaften Ruderhaus und Bettschwändi. — Die Schulgemeinde Hübli umfaßt die Ortsnamen: Hübli, Aa, Boden, Ebrlen,Felnns. Gheist, Hallbergholz, Hessen, Hinterwald, Hirschacker, Hischweil, Hundrücken, Luget, Scheidegg , Steingaß, Stein-weid, Tiefe, Vorder-Ehrlen und Zelg. — Die Schulgemeinde Hiltenberg umfaßt die Ortsnamen: Hittenberg, Krinnen undNiederholz,

1851, August. Wald ist die erste Landgemeinde, welche die Waffenübungen für ihre Sekundar-schüler einführte. — 1853, 24. März starb Hr. Pfarrer I. C. Tobler, 78 Jahre alt. Er hatteviel Gutes und Schönes in seiner Gemeinde gewirkt. — Bon dem Legate des sel. Hrn. Hürli-mann-Landis in Richtersweil erhielt Wald 1000 Fr. — 1. Mai wählte die Kirchgemeinde Waldmit einer an Einstimmigkeit gränzenden Mehrheit (661 gegen 4) durch Berufung den Herrn Pfarr-vikar Th. Menzi von Kerenzen, Kanton Glarus, zu ihrem Seelsorger. — In Wald wurde einZeiger, Bater mehrerer Kinder, erschossen; doch trägt der Schütze keine Schuld, da gewarntworden war. — Oktober. In der Wild'schen Fabrik in Wald wurde ein Zimmermann von einemMaschinentrieb erfaßt, der ihm den Arm nebst Schulterblatt wegriß. Er starb nach 20 Minutenbewußtlos. — 1854, Januar. Die Wild'sche Fabrik bezahlt in Folge Arbeitseinstellung wegenWassermangel jedem Arbeiter täglich 30 Rp. — An den durch Hagelschlag vom 10. Juni erlittenen,auf 15503 Fr. 30 Rp. geschätzten Schaden erhielt die Gemeinde Wald einen Unterstützungsbeitragvon 800 Fr. — 1856. Die Schule Laupen , Gemeinde Wald, hat von dem am 22. Novemberin Küsnacht verstorbenen Realschullehrer Marx Wolfensderger von Laupen das schöne Legat von1000 Fr. erhalten, dessen Zinse, nachdem das Kapital 10 Jahre lang angewachsen, zu Prämienfür Schüler, die sich durch Fleiß, Geschicklichkeit und vornehmlich durch ein sittsames Betragen aus-zeichnen, verwendet werden sollen. — 1859, August. Die Gemeinde Wald erhält eine Apotheke, indemdie Koncession zu einer solchen dem Hrn. Albert Schach von Bauma auf 20 Jahre von derRegierung verliehen wurde. — Dezember. Hr. Kantonsrath Hrch. Bertschinger im Riedt, GemeindeWald, beschenkte die Armengüter von Wald und von Fischenthal bei Anlaß des Todes seiner Muttermit 900 Fr.

Walliselle«.

(Urkundlich kommt der Name Buolasselda schon 820 vor, dann Walaseldon, Walasseldon 1158, Wrlasellen 1312; beiden Seiden (großen Wohngebäuden) des Walrh.)